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Arztbefunde verstehen: Kostenlose Hilfe für Patienten

24.02.2017, 11:30 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Ministerin Klepsch ist neue Botschafterin von »Was hab‘ ich?«

Im Januar 2011 startete das soziale Projekt »Was hab‘ ich?«. Auf der Website washabich.de übersetzen seitdem Medizinstudenten ehrenamtlich ärztliche Befunde in eine für Patienten leicht verständliche Sprache.

»Für den Behandlungserfolg ist es wichtig, dass Patienten verstehen, was die ärztliche Diagnose bedeutet und welche Maßnahmen für eine Behandlung notwendig sind. Ich unterstütze daher gern als Botschafterin dieses Projekt, denn es fördert eine bessere Kommunikation zwischen Arzt und Patient«, erklärte die sächsische Gesundheitsministerin Barbara Klepsch bei ihrem Besuch in dem Unternehmen.

Die Vision der Gründer des Projektes ist, dass Arzt und Patient sich auf Augenhöhe begegnen, um das gemeinsame Ziel – die Heilung oder Verbesserung einer Krankheit – zu erreichen. Dabei soll der Patient in die Lage versetzt werden, seine Erkrankung zu verstehen, um an der Entscheidung über seine Behandlung teilhaben zu können. Gleichzeitig werden »die Ärzte von morgen« bereits jetzt zu guten Kommunikatoren ausgebildet, indem diese in onlinebasierten Kommunikationskursen lernen, wie man komplexe medizinische Befunde so erklärt, dass jeder sie versteht.

So konnten bereits über 1.500 junge Mediziner in patientenfreundlicher Kommunikation geschult werden. Sie haben seit Projekt-Beginn weit mehr als 30.000 Befunde für Patienten übersetzt.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

Pressesprecherin Juliane Morgenroth
Telefon: +49 351 564 55056
Telefax: +49 351 564 55060
E-Mail: presse@sms.sachsen.de
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