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31.01.2017, 13:15 Uhr

Sachsen und Niederschlesien vereinbaren Projekt „Smart Integration“

Das Marschallamt der Woiwodschaft Niederschlesien und das Sächsische Staatsministerium des Innern starten das Projekt „Smart Integration“, das auf die Verbesserung der Lebensumstände im gemeinsamen Grenzraum zielt. Der Leiter des Gemeinsamen Sekretariats des Kooperationsprogramms INTERREG Polen - Sachsen 2014-2020, Pawel Kurant, übergab heute dem Abteilungsleiter Landesentwicklung, Vermessungswesen und Sport, Max Winter, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1.139.555,12 Euro.

Das Projekt „Smart Integration“ umfasst die Bereiche Raumordnung und Regionalentwicklung. Ein Vorhaben aus der Regionalentwicklung betrifft die Daseinsvorsorge. Hier soll gemeinsam an den rechtlichen Grundlagen und organisatorischen Abläufen grenzüberschreitender Einsätze im Rettungsdienst gearbeitet werden. Im Bereich der Raumordnung ist eine Grenzraumstudie geplant, die ausgehend von der Analyse der Daten zur Entwicklung des gemeinsamen Grenzraumes und den bestehenden Kooperationen zwischen Sachsen und Niederschlesien neue Handlungsfelder und Projekte für eine verstärkte gemeinsame Regionalentwicklung identifizieren wird. Ein weiteres Teilprojekt erarbeitet für die demographischen Herausforderungen in Niederschlesien und Sachsen spezifische regional angepasste Lösungsvorschläge.

Das Sächsische Staatsministerium des Innern ist im Projekt der Leadpartner, das Marschallamt der Woiwodschaft Niederschlesien und das Institut für Territoriale Entwicklung in Breslau sind Projektpartner. Das Projekt ist für drei Jahre angelegt und verfügt über ein Gesamtbudget von 1.340.653,22 Euro.

Zum Kooperationsprogramm INTERREG Polen - Sachsen 2014 – 2020:

Bei INTERREG Polen-Sachsen 2014 - 2020 handelt es sich um ein grenzübergreifendes Kooperationsprogramm, das 2015 gestartet ist. Bis 2020 stehen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit rund 70 Millionen Euro bereit. Mit den Mitteln können Vorhaben in den Bereichen Natur- und Kulturerbe, regionale Mobilität, grenzübergreifende Aus- und Weiterbildung sowie partnerschaftliche Zusammenarbeit unterstützt werden. Die Fördermittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus nationalen Beiträgen der beiden Nachbarländer.
In Sachsen beteiligen sich die Landkreise Bautzen und Görlitz, in Polen die Region Jelenia Góra in der Wojewodschaft Niederschlesien und der Landkreis Żarski in der Wojewodschaft Lebus am Kooperationsprogramm. Die Verwaltung des Programms erfolgt auf polnischer Seite. Informationen zum Kooperationsprogramm INTERREG gibt es unter: https://de.plsn.eu/

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