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Neues Europäisches Forschungsnetzwerk (ERA-Net): ERA CoBioTech

01.12.2016, 09:51 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Ankündigung zum 1. Aufruf „Biotechnology for a sustainable bioeconomy“ für transnationale Forschungsprojekte

ERA CoBioTech vereint 21 Förderorganisationen aus 18 Ländern und startet am 01.12.2016 offiziell mit der Eröffnung eines durch das Horizont 2020 Förderprogramm der EU kofinanzierten Aufrufes für transnationale F&E-Projekte zum Thema „Biotechnology for a sustainable bioeconomy“ mit einem Gesamtbudget von voraussichtliches 36 Mio. €.

Für Deutschland beteiligen sich das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK), das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über den Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über den Projektträger Jülich. Diese werden im ersten Aufruf gemeinsam bis zu 12 Mio. € Förderung für die deutschen Projektantragsteller zur Verfügung stellen.

Das ERA-NET Cofund für Biotechnologien (CoBioTech) wird im Rahmen des Förderprogramms Horizont 2020 der Europäischen Kommission als Nachfolger von ERA-IB2 (ERA-Net for Industrial Biotechnology), ERASysAPP (ERA Net for Applied Systems Biology) und ERASynBio (ERA-Net for Synthetic Biology) gefördert.

Das Ziel von CoBioTech ist es, die Synergien im Bereich der biotechnologischen Forschungsförderung in Europa zu vertiefen, den transnationalen Wissens- und Technologietransfers zu intensivieren, Vorteile und Chancen, die sich durch die Bioökonomie für die Gesellschaft bieten, hervorzuheben und die globale Position Europas im Bereich der modernen Biotechnologien zu stärken.

Im Fokus des ersten gemeinsamen Aufrufes stehen innovative, multidisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die Ansätze der Synthetischen Biologie, der Systembiologie und der Bioinformatik mit biotechnologischen Methoden kombinieren, um verschiedene Rohstoffe und Bioressourcen nachhaltig in bio-basierte höherwertige Produkte umzuwandeln; um neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln oder um industrielle Prozesse in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit zu verbessern. Auf diese Weise soll ein Beitrag zur CO2-Reduktion und zur Einsparung von fossilen Ressourcen geleistet werden.

Der Aufruf startet offiziell zum 01.12.2016 und wird als zweistufiges Verfahren (1. Pre-proposal, 2. Full Proposal) organisiert sein. Konsortien, bestehend aus mindestens 3 Partnern aus 3 verschiedenen Ländern, können ihre Pre-Proposal bis zum 02.03.2017, 13:00 Uhr online über https://www.submission-cobiotech.eu/call1 einreichen. Maximal zwei deutsche Partner (Universitäten, Forschungsinstitute, KMU und Großunternehmen) dürfen dabei an einem Konsortium beteiligt sein.

Weitere Informationen zum ERA CoBioTech, den beteiligten Ländern und Förderorganisationen sowie die ausführlichen Durchführungsbestimmungen zum ersten Aufruf finden Sie unter www.cobiotech.eu.

Ansprechpartner beim Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) ist:
Gabriele Süptitz
gabriele.sueptitz@smwk.sachsen.de
0351-564-6422
cobiotech@smwk.sachsen.de

Ansprechpartner beim BMBF/Projektträger Jülich sind:
Dr. Petra E. Schulte
petra.schulte@fz-juelich.de
02461-61-9031

Dr. Christian Breuer
c.breuer@fz-juelich.de
02461-61-96929

Ansprechpartner bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe sind:

Tina Hausmann
t.hausmann@fnr.de
03843-6930-172

Dr. Boris Vashev
b.vashev@fnr.de
03843-6930-162


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pressesprecher Falk Lange

Telefon: +49 351 564 60200

E-Mail: falk.lange@smwk.sachsen.de

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