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11.11.2016, 10:15 Uhr

LEADER unterstützt das Gemeindezentrum in Kreba-Neudorf

Staatssekretär Wolff übergibt Förderbescheid für Umnutzung der Pfarrscheune

Die evangelische Kirchgemeinde Kreba-Neudorf (Gemeinde Kreba-Neudorf, Landkreis Görlitz) erhält 127 000 Euro Fördermittel für die Umnutzung der Pfarrscheune zum Gemeindezentrum. Die Mittel stammen aus dem Programm LEADER, aus dem das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) die Entwicklung des ländlichen Raumes unterstützt.

Staatssekretär Herbert Wolff hat heute (11. November 2016) gemeinsam mit der Dezernentin des Landkreises Görlitz, Heike Zettwitz, und Pfarrer Matthias Hanke die Umnutzung der Pfarrscheune zum Gemeindezentrum mit der Übergabe des Förderbescheides symbolisch gestartet. Mit der Umnutzung des Scheunengebäudes entsteht ein Gemeindezentrum mit Gemeinderaum, Teeküche, behindertengerechten Sanitäranlagen, Freianlagen sowie ein Ausstellungsbereich zur Ortsgeschichte im Dachgeschoss der Pfarrscheune.

„Beim LEADER-Programm legen die Akteure vor Ort selbst die Förderinhalte und die Förderhöhen fest, und nicht eine staatliche Richtlinie“, sagte Staatssekretär Wolff. „Es freut mich, dass LEADER-Mittel in Kreba-Neudorf für die Umnutzung der Pfarrscheune zum Gemeindezentrum eingesetzt werden. Dieser Ort wird als Anlaufpunkt für die Bevölkerung einen wichtigen Beitrag für das Zusammenleben in der Gemeinde leisten“, so der Staatssekretär weiter.

„Es ist uns ein besonderes Anliegen, die unterschiedlichen gesellschaftlichen Träger und Institutionen, in diesem Fall die evangelische Kirche, bei ihrer sozialen Arbeit in den Gemeinden zu unterstützen. Ich möchte Herrn Pfarrer Hanke und den ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihren besonderen und wichtigen Dienst mit und für unsere Menschen recht herzlich danken“, sagte Dezernentin Heike Zettwitz vom Landratsamt Görlitz.

Das LEADER-Gebiet Lausitzer Seenland hatte sich Anfang Juni für eine Förderung des Projektes in Höhe von 70 Prozent entschieden. Die Gesamtkosten der Maßnahmen betragen 182 000 Euro. Kirche mit Pfarrhaus und dem Scheunengebäude sind als Gebäudeensemble wichtig und prägend für das Ortszentrum. Die Ortsmitte wird mit dem Umbau der Scheune baulich und funktional aufgewertet.

Hintergrund:

LEADER (aus dem Französischen: „Liaison entre actions de développement de l'économie rurale“) ist eine Initiative der Europäischen Union zur Entwicklung der ländlichen Räume unter maßgeblicher Mitarbeit der Bevölkerung. Nach den guten Erfahrungen mit der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) in der vergangenen EU-Förderperiode von 2007 bis 2013 hatte der Freistaat den Regionen für die Förderperiode von 2014 bis 2020 noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten in der regionalen Entwicklung eröffnet und mehr Verantwortung für die Verwendung der Fördermittel übertragen. In Sachsen haben sich 30 Regionen gebildet und ihre spezifischen LEADER-Entwicklungsstrategien erarbeitet. Ein Entscheidungsgremium in jeder Region wählt nach den eigenen Prioritäten die Vorhaben aus. Die Bewilligung der Förderung erfolgt durch die zehn Landkreise. Insgesamt stehen 427 Millionen Euro im LEADER-Programm aus Mitteln der EU und aus Landesmitteln bereit. Dieser Betrag entspricht 40 Prozent der Mittel des sächsischen Entwicklungsprogramms für den Ländlichen Raum (EPLR). Mit diesem Anteil steht Sachsen europaweit an der Spitze.

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