Doppel-Jubiläum: 20. Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis - Ehrung bei den 10. Deutsch-Polnischen Medientagen

08.11.2016, 10:50 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Gastgeber Lebuser Land - Wieder Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“ - Anmeldefrist für alle Kategorien 10. Januar 2017

Zum 20. Mal wird der Deutsch-Polnische Journalistenpreis ausgeschrieben. Die Auslobung richtet sich an alle Journalistinnen und Journalisten aus beiden Ländern. Gesucht werden journalistische Beiträge, die das Wissen über das Nachbarland erweitern und zum besseren gegenseitigen Verständnis von Polen und Deutschen führen. Die Gewinner werden im Rahmen der 10. Deutsch-Polnischen Medientage vom 31. Mai bis 1. Juni 2017 ausgezeichnet. Gastgeber ist im nächsten Jahr die Woiwodschaft Lebuser Land. Der Preis ist seit Dezember 2013 in Würdigung der journalistischen Tätigkeit des Bürgerrechtlers und nach 1989 ersten demokratisch gewählten Premiers Polens nach Tadeusz Mazowiecki benannt.

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird in 3 Kategorien vergeben: Print, Hörfunk und Fernsehen, das Preisgeld beträgt 5.000 Euro je Kategorie. Die Stifter des Preises sind die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die Robert Bosch Stiftung sowie die sechs Partnerregionen: drei Bundesländer – Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und der Freistaat Sachsen sowie drei Woiwodschaften – Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien. Eine weitere Kategorie des Wettbewerbs ist der von der Woiwodschaft Lebuser Land ebenfalls mit 5.000 Euro dotierte Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion”.

Die Marschallin der Woiwodschaft Elżbieta Anna Polak stellte anlässlich der Ausschreibung fest, dass „die Medientage und die Zeremonie zur Verleihung des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises eine herausragende Gelegenheit sind, um sich zu treffen und Meinungen auszutauschen. Auch bieten sie die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen. Die Diskussionsthemen umfassen viele Lebensbereiche auf beiden Seiten der Grenze und erlauben es den Nachbarn sich kennenzulernen. Sie verbessern ebenfalls die wichtigen grenzüberschreitenden Beziehungen in einem sich weiterhin integrierenden Europa. Solche Treffen bilden das Fundament für eine ehrliche und gewissenhafte Darstellung der Realität in Polen und Deutschland. Tadeusz Mazowiecki, der Namensgeber des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises, sagte einmal, dass ‘eine Versöhnung nur dann möglich ist, wenn wir uns von der Furcht voreinander lossagen können‘. Ich bin davon überzeugt, dass die Arbeit der JournalistInnen und die Zusammenarbeit während der Medientage in erster Linie Ängste zerstreuen und die zuweilen noch vorhandenen, meiner Meinung nach immer weniger werdenden, Barrieren abbauen sollen.”

Teilnahmebedingungen

Für den Wettbewerb können deutsche und polnische Journalisten sowie Radiosender und Redaktionen aus Polen und Deutschland Beiträge einreichen, die vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 ausgestrahlt, übertragen, gedruckt oder im Internet erschienen sind. Beiträge, die auf Polnisch erschienen sind, werden bei der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit eingereicht, Beiträge auf Deutsch dagegen im Büro des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises in der Staatskanzlei des Freistaats Sachsen, unabhängig von der Nationalität des Autors. Die ausführlichen Teilnahmebedingungen und Formulare für die Preisausschreibung sind ab dem 14.11.2016 unter www.sdpz.org/aktuelles abrufbar.

Einreichungsfrist für Beiträge in allen Kategorien ist der 10. Januar 2017. Für Teilnehmer, die ihren Beitrag in der Kategorie Print oder Printbeiträge in der Kategorie „Journalismus in der Grenzregion” einreichen, ist dies auf zwei verschiedenen Wegen möglich – per Post an das Büro in Warschau (Beiträge auf Polnisch) und Dresden (Beiträge auf Deutsch) oder über das Online-Registrierungssystem (www.dpjp.de).

Kontakt
Heidrun Müller
Büro des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises
Staatskanzlei des Freistaats Sachsen
Archivstraße 1, 01097 Dresden
Telefon: +49 (351) 56 36 28 01
Fax: +49 (351) 56 36 28 00
Mobil: +49 177 246 5130
Email: dpjp@sk.sachsen.de,
kontakt@muellerundbuenker.de

Magdalena Przedmojska
Projektkoordinatorin
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
ul. Zielna 37, 00-108 Warszawa
Telefon: + 48 (22) 338 62 73
Fax: + 48 (22) 338 62 01
Email: magdalena.przedmojska@fwpn.org.pl


Kontakt

Sächsische Staatskanzlei

Regierungssprecher Ralph Schreiber
Telefon: +49 351 564 10300
Telefax: +49 351 564 10309
E-Mail: presse@sk.sachsen.de
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