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26.09.2016, 15:00 Uhr

Wissenschaftsministerin Stange: „Beim Leichtbau in Sachsen Stärken bündeln, um international mithalten zu können“

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung an der TU Chemnitz hat Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange die Bedeutung dieses Forschungsbereiches unterstrichen:

„Weltweit beschäftigen sich Forscher mit Leichtbau in den unterschiedlichsten Spezialisierungen. In Sachsen verbindet sich im Bereich Leichtbau herausragende wissenschaftliche Exzellenz an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit der wirtschaftlichen Stärke bei der Umsetzung der wissenschaftlichen Ergebnisse auf Seiten der Industrie. In den letzten Jahren hat der Forschungsbereich Leichtbau, finanziell unterstützt vom Wissenschaftsministerium, an allen Technischen Universitäten in Sachsen Einzug gehalten und ist heute hervorragend aufgestellt, leistungsfähig und international konkurrenzfähig.“

Mit der Einrichtung der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung an der Technischen Universität Chemnitz im Jahr 2006 hatte das Technologiefeld Leichtbau in Chemnitz eine feste Adresse erhalten. Seit 2012 arbeiten im deutschlandweit einzigen Bundesxzellenzcluster auf dem Gebiet der Leichtbauforschung, MERGE – Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen, über 100 Wissenschaftler und Techniker an der Entwicklung ressourceneffizienter Produkte und Produktionsprozesse.

Die Ministerin verwies in diesem Zusammenhang auf die im Sommer von den Technischen Universitäten in Chemnitz, Freiberg und Dresden gestartete Leichtbauallianz. Die drei Universitäten, die bisher an unterschiedlichen Werkstoffen, Strukturen und Technologien forschen, wollen damit ihre Kompetenzen für eine neue hybride Bauweise bündeln sowie die zugehörigen Fertigungsverfahren entwickeln. Die Herstellung von leichten Verbundstrukturen für Leichtbaufahrzeuge von morgen soll damit so effizient und kostengünstig werden, dass sie für die Industrie und damit den Kunden bezahlbar wird. Das Wissenschaftsministerium unterstützt die Forschung im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit über zwei Millionen Euro. 400.000 Euro davon kommen vom Freistaat Sachsen. Das Projekt läuft bis zum Jahr 2020.

„Um international mithalten zu können, wird es notwendig sein, dass die einzelnen Standorte effektiv miteinander kooperieren, um ihre Spitzenstellung nicht nur zu halten, sondern möglichst auszubauen. Im Rahmen der Fortsetzung der Bundesexzellenzinitiative erhoffen wir alle eine Fortsetzung des herausragenden Erfolgs, der mit MERGE begonnen hat. Die bundesweite Konkurrenz schläft nicht, aber aus Sachsen kann gemeinsam mit den anderen Leichtbaustandorten noch mehr im Bereich Spitzenforschung in die Waagschale gelegt werden“, unterstrich Dr. Stange.

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