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18.09.2016, 10:00 Uhr

Kultusministerium ehrt Sieger des Innovationspreises Weiterbildung

Presseeinladung: Vier Preisträger erhalten insgesamt 40.000 Euro

Bereits zum 15. Mal werden innovative Projekte in der allgemeinen, beruflichen, wissenschaftlichen, politischen oder kulturellen Weiterbildung mit insgesamt 40.000 Euro prämiert. Aus insgesamt 15 Bewerbungen wurden vier Preisträger gekürt, darunter ein Sieger mit 14.000 Euro, ein 2. Platz mit 10.000 Euro sowie zwei 3. Plätze mit einem Preisgeld von jeweils 8.000 Euro.

Gastgeber der Festveranstaltung ist die Stiftung Friedliche Revolution Leipzig gbR, die im Vorjahr mit dem Projekt „FREI_RAUM 2015 – für Demokratie und Dialog“ prämiert wurde (www.stiftung-fr.de).

Medienvertreter sind herzlich eingeladen zur

Preisverleihung und Jubiläumsveranstaltung
„15 Jahre Innovationspreis Weiterbildung“
am 22. September 2016, um 15:00 Uhr,
im Gebäude der BStU-Außenstelle Leipzig,
Dittrichring 24, 04109 Leipzig.

Die vier Preisträger:

1. Preis (14.000 Euro)
VDI-GaraGe gGmbH Leipzig
www.g-a-r-a-g-e.biz

Die VDI-GaraGe gGmbH Leipzig wird für das Projekt „Techniklernwelten: ein neues, integratives und adaptierbares Konzept für die Bildung mit Zukunft“ mit dem ersten Preis geehrt. Mit diesem Projekt wird eine sowohl aktuelle als auch zukunftsorientierte technische Bildung und Berufsorientierung im Zeitalter Industrie 4.0 angestrebt. Es werden vor allem Jugendliche aus unterschiedlichen Schularten aber auch Lehrende und Fachkräfte angesprochen, wodurch ein großer Personenkreis erreicht wird. Das modular aufgebaute Konzept steht für ein zeitgemäßes Kennenlernen und Erleben von Technik, Berufen im Ingenieur- und Technikbereich sowie Unternehmensabläufen. In den methodisch innovativ gestalteten „Erlebniswelten“ ist es möglich, sich in unterschiedlichen Arbeitsformen und differenzierten Methoden den jeweiligen Inhalten anzunähern. Die Bereiche von Arbeit und Produktion, Transport und Verkehr, Bauen und Wohnen, Information und Kommunikation sowie Versorgung und Entsorgung stehen dabei im Mittelpunkt. Mit dem Einstieg in die Lern- und Technikbereiche mittels unterschiedlicher Programme und Projekte des Kennenlernens, Erfahrens, Forschens und Arbeitens werden für die Teilnehmenden die zukünftigen Veränderungen der Arbeits- und Lebenswelten erlebbar. So gelingt es der VDI-GaraGe gGmbH anspruchsvolle, außerschulische, technische Bildung und Berufsorientierung auf hohem Niveau zu verknüpfen.

2. Preis (10.000 Euro)
Professur für Geschichtsdidaktik der Universität Leipzig
www.zeitfenster.uni-leipzig.de

Der zweite Preis geht an die Professur für Geschichtsdidaktik der Universität Leipzig. Mit dem Projekt „App ZEITFENSTER. Friedliche Revolution Leipzig“, schufen sie eine Zeitreise in die Umbruchzeit rund um das Jahr 1989. An 25 Orten der Leipziger Innenstadt, sogenannten Zeitfenstern, sind historische Fotografien auf dem Smartphone oder Tablet perspektivisch genau abrufbar. Ein interaktiver Abgleich mit der aktuellen Kameraperspektive ermöglicht ein Verschmelzen der Zeithorizonte und macht historischen Wandel greifbar. Die Nutzer können in einem multimedialen „Schatz“ von 300 Originalquellen stöbern und sich umfassend über die Geschichte der Friedlichen Revolution in Leipzig informieren. Für ein möglichst benutzerfreundliches Geschichtserlebnis sorgen eine intuitive Bedienoberfläche, eine integrierte Navigationsfunktion sowie die Möglichkeit, die App auch offline zu nutzen. Die App steht in Deutsch und Englisch zur Verfügung und erkennt während des Downloads automatisch die Spracheinstellung des Nutzers und stellt diese entsprechend zur Verfügung.

3. Preis (8.000 Euro)
LIWF-Leipziger Institut für angewandte Weiterbildungsforschung e. V.
www.liwf.de

Den dritten Preis erhält das LIWF-Leipziger Institut für angewandte Weiterbildungsforschung e. V. für das Projekt „Logbuch Generationswechsel“. Ausgehend von der wirtschaftlichen Landschaft Sachsens, der Altersstruktur der Führungskräfte in Unternehmen und der demografischen Entwicklung entstand ein Projekt, das sich mit der Thematik „Unternehmensnachfolge“ an kleine und mittlere sächsische Unternehmen wendet. Es wurden Angebote für Unternehmen entwickelt, die Unterstützung leisten und anregen sollen, sich frühzeitig mit der „Staffelübergabe“ auseinander zu setzen. So wird der Generationswechsel nicht als Risiko, sondern als Chance für Innovation und Weiterentwicklung wahrgenommen. Die modularen Qualifizierungsangebote können entsprechend den konkreten Bedürfnissen und Kapazitäten der Unternehmen individuell ausgestaltet werden und berücksichtigen die Erfahrungen der Teilnehmenden. Die Weiterbildungsformate sind so angelegt, dass alle im Nachfolgeprozess Beteiligten zusammen kommen und den Wandel gemeinsam gestalten.

3. Preis (8.000 Euro)
Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH
www.sbgdd.de

Ein weiterer dritter Preis wurde für das Projekt „HZDR Technikerakademie – Aus der Praxis in die Praxis“ an die Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH vergeben. Von den Kooperationspartnern Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH (SBG) und Helmholtz Zentrum Dresden-Rossendorf e.V. (HZDR) wurde gemeinsam die HZDR Technikerakademie konzipiert. Damit erhält die fachspezifische und fachübergreifende Weiterbildung des wissenschaftsunterstützenden technischen Personals einen besonderen Stellenwert. Für rund 200 technische Mitarbeiter des HZDR wurde ein umfassendes betriebliches Weiterbildungsprogramm erarbeitet, das neue Elemente der arbeitsplatzbezogenen Fachkunde berücksichtigt, die fachübergreifenden Angebote sinnvoll bündelt und mittels vielfältiger Arbeitsformen zeitgemäß präsentiert. Dadurch werden spezielle Themengebiete praxisnah vermittelt und das Fachwissen aktuell gehalten. Im Rahmen der HZDR Technikerakademie bilden Mitarbeiter des Forschungszentrums ihre Kollegen fort. Sie dabei durch ein Expertenforum erwachsenenpädagogisch zu begleiten, gehört ebenso zum Konzept wie begleitende Weiterbildungsbedarfsermittlungen für die Lehrveranstaltungen sowie eine Evaluation dieser. Das HZDR verspricht sich von der Etablierung des Weiterbildungskonzepts eine bessere Nutzung vorhandener Potenziale und Qualifikationen beim technischen Personal, eine Verstärkung der Kooperation innerhalb des HZDR und eine spürbar positive Innen- und Außenwirkung.

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Themen
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Pressesprecher Dirk Reelfs
Telefon +49 351 564 2513
Telefax +49 351 564 2886
 
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