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01.09.2016, 13:48 Uhr

Sachsen erfolgreich in Peking: Silber und Bronze bei der Internationalen Geographieolympiade

Geo-Asse kommen vom Gymnasium Torgau und Burgstädt

Auf der Internationalen Geographieolympiade (iGeo) in Peking haben sächsische Schüler Silber und Bronze gewonnen. Über Platz Zwei konnte sich Sebastian Bürger vom Gymnasium Torgau freuen. Pascal Semper vom Gymnasium Burgstädt glänzte mit Bronze. Neben den beiden Sachsen ergänzten zwei Schüler aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt das deutsche Team. Die Mannschaft holte insgesamt vier Medaillen (1xSilber und 3xBronze). Insgesamt haben 174 Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren aus 44 Ländern an der Olympiade teilgenommen. Begleitet wurden die Jugendlichen von den sächsischen Teamleadern und Coaches Christoph Zwißler und Wolfgang Gerber.

„Die Schüler haben Sachsen und Deutschland würdig vertreten. Sie gehören nun zu den besten Geographieschülern der Welt. Sie können stolz auf ihre Leistung sein. Dem gesamten Team gelten meine Anerkennung und mein Dank für so viel leidenschaftlichen Einsatz“, gratulierte Kultusministerin Brunhild Kurth.

Die Teilnahme an einer iGeo ist eine große Herausforderung. Innerhalb von vier Tagen absolvieren die Jugendlichen eine Reihe von anspruchsvollen Prüfungen auf Englisch. Als erstes gilt es einen vierstündigen schriftlichen Test in 6 von 12 Themenfeldern zu bestehen. Aufgabenstellungen zu „Naturgefahren und Umgang mit Naturgefahren“ oder „Wirtschaftsgeografie und Globalisierung“, verlangen breites Wissen und komplexes Denken. Eine Feldarbeit zu Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit in einem Pekinger Quartier fordert die praktischen und gestalterischen Fähigkeiten der Jugendlichen. Zuletzt wird in einem Multimediatest der Umgang mit Grafiken, Satellitenbildern und anderen Bildmaterialien geprüft. Das Team wurde in den Monaten vor der iGeo gut auf diese Herausforderungen vorbereitet. So lösten die Jungs neben der Schule vom Betreuer zugeschickte Aufgaben. Im Frühjahr absolvierten dann alle an einem Wochenende ein Trainingslager in Leipzig.

Zwischen den Wettkämpfen gab es jede Menge Sightseeing in der Verbotenen Stadt, im Kaiserpalast, im Sommergarten, im Planungsmuseum Pekings und auf der Großen Mauer. Eine Posterpräsentation und ein Kulturabend rundeten die gelungene iGeo in China ab. Im Anschluss an die Wettbewerbswoche nahm die deutsche Delegation an einem Trip nach Hangzhou, Wushen und Shanghai teil. Zufrieden landeten die Olympioniken nach 36 Stunden Fahrt und Flug wieder in ihren Heimatstädten in Deutschland.

Der neue Wettbewerbszyklus beginnt im September 2017 mit den nationalen Diercke iGeo-Wettbewerben. Rechtzeitig, im Frühjahr 2017, werden Informationen dazu in den Mitteilungsheften und auf den Homepages der Landesverbände des Verbandes Deutscher Schulgeographen (www.erdkunde.com) zu lesen sein.

„Diercke iGeo“ und die Teilnahme an der iGeo hätten nicht stattfinden können ohne die finanzielle Unterstützung der DGfG, des VDSG und des Westermann Verlages sowie ohne die fleißige Arbeit der korrigierenden Geographielehrer, der Landesbeauftragten und nicht zuletzt ohne die Arbeit des Diercke- iGeo- Teams (DiT), das die Aufgabenerstellung und die Juryarbeit für den nationalen Wettbewerb übernahm. Allen sei ganz herzlich dafür gedankt.

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