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13.05.2016, 14:00 Uhr

Kontaktstelle Wohnen in Leipzig startet durch

Integrationsministerin Petra Köpping: „Wichtige Hilfe beim Ankommen in unserer Gesellschaft“

Bei ihrem heutigen (13. Mai 2016) Besuch der Kontaktstelle Wohnen in Leipzig informierte sich die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, über die alltägliche Arbeit.

„Die Kontaktstelle Wohnen hilft in einmaliger Weise Geflüchteten dabei, in unserer Gesellschaft anzukommen. Das Leben in eigenem Wohnraum in einem Mehrfamilienhaus oder in einem WG-Zimmer bietet eine ideale Möglichkeit, den normalen Alltag bei uns kennenzulernen und zu verstehen. Ich danke den Verantwortlichen, die die Kontaktstelle Wohnen zunächst rein ehrenamtlich ins Leben gerufen und zum Laufen gebracht haben. Ich freue mich, dass wir diese Arbeit jetzt mit Landesmitteln unterstützen können“, sagt Petra Köpping.

Das Wohnungs-Team der Kontaktstelle bringt wohnungssuchende Geflüchtete und ehrenamtliche Patinnen und Paten zusammen. Die Wohnungspaten begleiten bei der Wohnungssuche, bei Besichtigungsterminen und unterstützen bei der Kommunikation mit den Vermietern. Neben eigenem Wohnraum werden auch Zimmer in WGs vermittelt.

„Unser Ziel ist, dass Menschen individuell und selbstbestimmt wohnen und ihren Platz in der Stadt und der Nachbarschaft finden können“, ergänzt Anna Nieweler, Mitarbeiterin der Kontaktstelle Wohnen. Ihre Kollegin, Dana Ersing, zuständig für das WG-Wohnen, fügt hinzu: „WG-Wohnen bietet eine unvergleichliche Möglichkeit, sich zuhause zu fühlen und direkt Anschluss zu finden.“

Das Projekt wurde von Ehrenamtlichen initiiert und beschäftigt seit April mehrere Hauptamtliche. Möglich wurde dies durch Förderung über die Stadt Leipzig und über die Richtlinie „Integrative Maßnahmen“ des Geschäftsbereichs Gleichstellung und Integration des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz.

„Die Kontaktstelle Wohnen ist wichtig für Geflüchtete und für die Stadt Leipzig, weil ein Ankommen in der Gesellschaft nur im eigenen Wohnraum möglich wird,“ sagt Andreas Dohrn, Pfarrer der Leipziger Peterskirche und Initiator des Projekts abschließend.

Beratungen und Sprechzeiten finden in den Räumen der Kontaktstelle Wohnen (Georg-Schwarz-Str. 19, 04177 Leipzig) statt.

Wer Interesse an einer Patenschaft oder einer Wohnung hat, oder Wohnraum zur Verfügung stellen möchte, kann sich über die Internet-Plattform des Vereins anmelden (www.kontaktstelle-wohnen.de) oder sich persönlich vorstellen.
Die Kontaktstelle Wohnen sucht dringend ehrenamtliche Patinnen und Paten. Ein Informationstreffen für Interessierte findet am 24. Mai um 18 Uhr statt.

Kontaktstelle Wohnen
Georg-Schwarz-Str. 19
04177 Leipzig
0341/39295610
www.kontaktstelle-wohnen.de
info@kontaktstelle-wohnen.de

Sprechzeiten:
Mo + Di: 10-12 Uhr
Mi + Do: 13-15 Uhr

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Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
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Pressesprecherin Alexandra Kruse
Telefon +49 351 564 54910
Telefax +49 351 564 54909
 
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