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11.05.2016, 12:06 Uhr

Dr. Julia Weber aus München wird neue Direktorin der Porzellansammlung

Die Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erhält eine neue Direktorin. Das Kabinett hat die Berufung von Dr. Julia Weber bestätigt. Frau Dr. Weber ist bisher am Bayerischen Nationalmuseum München tätig.

Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Ich freue mich, dass wir für Prof. Dr. Ulrich Pietsch als ehemaligen Leiter der Porzellansammlung eine fachkundige Nachfolgerin gefunden haben. Frau Dr. Weber verfügt durch ihre bisherige Verantwortung für die keramischen Sammlungen am Bayerischen Nationalmuseum München über hervorragende Qualifikationen, um die Leitung der Porzellansammlung zu übernehmen. Mit ihrer Forschungs- und Publikationstätigkeit hat sie sich einen internationalen Namen in Fachkreisen gemacht. Und natürlich freue ich mich sehr, dass das gesamte Direktorium der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden nun komplett und auch weiblicher geworden ist.“

Dr. Julia Weber: „Es ist mir eine Ehre und Freude, die Leitung der berühmten Dresdner Porzellansammlung zu übernehmen. Geboren aus der Faszination Augusts des Starken für den Fernen Osten und befeuert durch die Gründung der Meissener Porzellanmanufaktur, ist sie weltweit einzigartig. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit dem Team in Dresden und internationalen Kooperationspartnern die reiche Überlieferung zu diesem bedeutenden Bestand im Kontext der übrigen Sammlungen der SKD weiter zu erschließen und das Publikum für die spannenden Hintergründe und Geschichten zu begeistern.“

Das Kunstministerium hatte zur Nachbesetzung der Direktorenstelle eine Findungskommission eingesetzt. Diese hat Dr. Julia Weber als beste Kandidatin ausgewählt. Sie tritt ihr Amt am 1. August 2016 an.

Zur Vita von Julia Weber:

Frau Dr. Julia Weber, geboren 1979, studierte in den Jahren 1998 bis 2005 Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Französische Philologie an den Universitäten Augsburg und Bonn und promovierte 2011 an der Universität Basel. Zwischen 2005 und 2007 war sie im Rahmen eines Volontariats am Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund beschäftigt. Von dort wechselte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Bayerische Nationalmuseum, wo sie im Jahre 2012 als stellvertretende Referentin die Verantwortung für die keramischen Sammlungen des Museums übernahm, insbesondere für die Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider in Schloss Lustheim. Am Bayerischen Nationalmuseum hat sie zuletzt an der neuen Dauerausstellung zu den herausragenden Beständen des Barock und Rokoko mitgewirkt.

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