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20.08.2015, 16:16 Uhr

Wissenschaftsministerin Stange: Wollen Immatrikulationszahlen für Lehramt auf 2000 erhöhen

Zur Zukunft der Lehrerausbildung in Sachsen und zur Fortsetzung des Bildungspakets 2020 erklärt Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange:

„Natürlich ist das Wissenschaftsministerium offen für Gespräche zur weiteren Verbesserung der Lehrerversorgung in den kommenden Jahren. Im Rahmen der Fortschreibung des Bildungspakets bis 2020 wird mit den Hochschulen über die Möglichkeiten einer Erhöhung der Immatrikulationszahlen für das Lehramt auf 2000 Studienplätze jährlich gesprochen werden. Das Wissenschaftsministerium wird auch bis 2020 erhebliche Mittel für die Erhöhung der Studierendenzahlen den lehrerbildenden Hochschulen zur Verfügung stellen. Über die Fortsetzung des Bildungspakets nach 2020 muss die Staatsregierung beraten. Zur Verbesserung der Lehrerversorgung gehört auch ein Seiteneinsteigerprogramm, dass ein Studium parallel zum Beruf möglich macht. Dazu werden wir mit den Universitäten auch ins Gespräch kommen.

Wichtig ist auch, das Interesse am Lehrerberuf weiter zu erhöhen. Dies ist stark von Fächern und vom jeweiligen Lehramt abhängig. Mangel gibt es besonders in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern und im Mittelschullehramt. Hier muss die Werbung gemeinsam mit den Schulen schon sehr früh beginnen. Attraktivitätssteigernd wirken würde sicherlich auch eine Aufwertung bis zu einer Gleichstellung des Lehramts für Mittelschulen im Vergleich zum Gymnasiallehramt. Der Lehrerberuf muss attraktiver werden, damit nicht weiterhin die Hälfte der sächsischen Lehramtsabsolventen nach dem Studium in andere Bundesländer abwandert.

Damit mehr junge Lehrer eingestellt werden und die freien Lehrerstellen besetzen können, ist es nötig, den Studienerfolg bei den Lehramtsstudierenden zu erhöhen. Im Rahmen des Bildungspaktes Sachsen 2020 haben sich die Hochschulen verpflichtet, dafür Maßnahmen zu ergreifen. Insgesamt stellt das Wissenschaftsministerium für die Erhöhung des Studienerfolgs den sächsischen Hochschulen 53 Millionen Euro zur Verfügung."

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