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09.07.2015, 14:00 Uhr

Kunstministern Dr. Eva-Maria Stange gratuliert Ingrid Mössinger zur Verleihung der Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Chemnitz

Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, würdigte heute die Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz Ingrid Mössinger anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Chemnitz: „Die Kunsthistorikerin Ingrid Mössinger hat es vermocht, internationale kuratorische Erfahrung, kunstgeschichtliche Expertise und Verhandlungsgeschick so miteinander zu verbinden, dass daraus große Erfolge erwachsen konnten. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Chemnitz können sich glücklich schätzen, mit ihr eine Persönlichkeit engagiert zu haben, die vielbeachtete Ausstellungen von höchster Qualität organisiert.“

In ihrem Grußwort verwies die sächsische Kunstministerin darauf, dass Ingrid Mössinger innerhalb und außerhalb Deutschlands für ihre wertvolle Arbeit im Dienste der Kunst und der internationalen, insbesondere der deutsch-französischen Kulturbeziehungen, hoch geehrt ist. „Frau Mössinger holte 2003 die Sammlung des Münchner Galeristen Alfred Gunzenhauser nach Chemnitz. Sie konnte an alte Traditionen anknüpfen, in der Industrielle, Juristen oder Bankiers mit Kunstsinn der Stadt Kunstwerke von internationalem Rang überließen. Ingrid Mössinger ist es gelungen, dass der erstaunliche Kunstschatz der Chemnitzer Sammlungen in den vergangenen zwanzig Jahren noch gemehrt werden konnte und dass durch den regen Austausch von Kunst mit europäischen Museen das Publikum in Chemnitz Kunstwerke zu Gesicht bekam, für die man sonst nach Paris, New York oder Chicago hätte reisen müssen“, so die Ministerin in Chemnitz.

Ingrid Mössinger ist seit 2005 Generaldirektorin der Städtischen Kunstsammlungen mit Carlfriedrich Claus-Archiv, Museum Gunzenhauser, Schloßbergmuseum und Van de Velde-Museum in der Villa Esche. Sie studierte Kunstgeschichte, Archäologie, Ethnologie und Philosophie in Frankfurt am Main. Ingrid Mössinger war Direktorin der Kunstmesse „Art Frankfurt“ und organisierte den deutschen Auftritt bei der Biennale in Sydney. Unter ihrer Regie wurden in Chemnitz große Ausstellungen gezeigt, beispielsweise zu Munch, Kirchner, Cranach, „Picasso et les femmes“ oder die Weltpremiere der Bob-Dylan-Werke. Sie holte die hochkarätige Sammlung Gunzenhauser ebenso nach Chemnitz wie die Sammlung Feininger und weitere Kollektionen.

Besondere Aufmerksamkeit in der Kunst- und Kulturszene erhielt die Verleihung des Titels „Museum des Jahres 2010“, den die deutsche Sektion des internationalen Kunstkritikerverbandes an die Chemnitzer Kunstsammlungen vergab. Bereits 2006 wurde Mössinger vom Präsidenten der Republik Frankreich zum Ritter der Ehrenlegion ernannt, ein Jahr später folgte die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. 2010 wurde ihr in Anerkennung ihrer Verdienste das dänische Ritterkreuz des Dannebrogordens, der Sächsische Museumspreis und der Medien- und Kommunikationspreis „Heiße Kartoffel“ verliehen. 2014 wurde sie mit dem Verdienstorden des Freistaates Sachsen geehrt.

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