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Tillich lobt Innovationsgeist in Sachsen

27.05.2015, 09:40 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Kolloquium an der HTWK in Leipzig zu 3D-Druck

Leipzig (27. Mai 2015) – Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat die Innovationsstärke sächsischer Forscher auf dem Gebiet der 3D-Technologien gewürdigt.

An diesen neuen Entwicklungen seien Wissenschaftler aus dem gesamten Freistaat maßgeblich beteiligt, sagte Tillich am Mittwoch zur Eröffnung des Kolloquiums „3D-Druck in der Anwendung“ an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig.

Als Beispiele nannte er die Fertigung von Solarfolien im Rolle-zu-Rolle-Verfahren beim Technologieunternehmen Solarion in Zwenkau, die Forschungen in Dresden zur Frage, wie Knochen und Zähne aus Biokunststoffen dreidimensional hergestellt werden können und den Druck von Elektronik in Chemnitz im Offsetverfahren – von Batterien bis hin zu Bildschirmen.

Der Ministerpräsident verwies auch auf die Erforschung neuartiger 3D-Fertigungstechniken im Dresdner Netzwerk „Additiv-Generative Fertigung“ und die Beiträge der Leipziger Hochschule, um die Entwicklung von Verfahren zur schnellen Fertigung von Prototypen voranzutreiben.

Tillich warb für weitere Kooperationen und eine noch engere Verzahnung innerhalb der Branche. „Es geht um einen weiteren kräftigen Impuls und darum, diese Fortschritte möglichst zügig vom Labor in die Fabrik zu bringen. Das ist ganz im Sinne der sächsischen Innovationsstrategie, die auf eine enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft und auf die Förderung des Technologietransfers setzt.“

Solche Netzwerke von Wissenschaft und Wirtschaft seien ein wichtiger Baustein, um die regionale Wirtschaft anzukurbeln. Als ein besonders erfolgreiches Beispiel dafür bezeichnete er das Netzwerk „Silicon Saxony“. Dieses gebe der sächsischen Mikro- und Nanoelektronik immer neue innovative Impulse und sei längst auch europaweit mit wichtigen Akteuren verknüpft.

In Sachsen gibt es mehrere Dutzend Unternehmen - darunter Ingenieurbüros und Software-Entwickler - mit insgesamt mehr als 2.000 Mitarbeitern, die im Bereich 3D-Druck tätig sind. Forschungsaktivitäten zu 3D-Technologien gibt es zudem an mehreren Hochschulen, unter anderem an der HTWK, der TU Dresden, der Hochschule Mittweida und der TU Chemnitz.


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