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13.05.2015, 10:00 Uhr

Sachsens Steuerprüfer erzielten 332,9 Millionen Euro Mehrsteuern im Jahr 2014

Im Jahr 2014 haben die knapp 800 sächsischen Steuerprüfer 332,9 Millionen Euro Mehrsteuern erzielt.
Sie führten insgesamt 9.236 Betriebsprüfungen, 5.904 Umsatzsteuer-Sonderprüfungen, 3.907 Umsatzsteuer-Nachschauen sowie 6.298 Lohnsteuer-Außenprüfungen durch. Im Gegensatz zu Steuerfahndern stimmen sie Beginn und Durchführung einer Prüfung mit den Unternehmen ab.

Finanzpräsident Ansgar König: »Mit ihrem Einsatz tragen unsere Prüfer dazu bei, die Unternehmen in Sachsen gleichmäßig zu besteuern und die Steuerlast gerecht zu verteilen. Durch die Prüfungen werden jedoch nicht nur die Steuern für den geprüften Zeitraum korrigiert. Eine kooperative Zusammenarbeit mit den geprüften Unternehmen und deren Steuerberatern eröffnet auch die Möglichkeit, Fehler früh zu erkennen und rechtliche Unsicherheiten zu besprechen. Dadurch sinkt das Risiko für Unternehmen, später von einer Steuernachzahlung überrascht zu werden«.

Während die Betriebsprüfung mit ihren ca. 560 Prüfern in der Regel im Rahmen einer Steuerprüfung drei vergangene Steuerjahre prüft, sind die speziellen Prüfungsdienste für Umsatzsteuer (123 Prüfer) und Lohnsteuer (109 Prüfer) schon innerhalb eines laufenden Steuerjahres aktiv, um Steuerausfälle zu verhindern.
Betriebsprüfungen werden zur Ermittlung und Beurteilung der steuerlich bedeutsamen Sachverhalte durchgeführt. Die Häufigkeit der Prüfung hängt von der Größe des Betriebs ab, sodass Großunternehmen praktisch durchgängig geprüft werden.
Umsatzsteuer-Sonderprüfungen werden unabhängig vom Turnus der allgemeinen Betriebsprüfung vorgenommen. Die Umsatzsteuer-Nachschau ermöglicht in Zweifelsfällen ohne vorherige Ankündigung aktuelle Sachverhalte vor Ort zu ermitteln.
Im Rahmen von Lohnsteuer-Außenprüfungen wird überprüft, ob der Arbeitgeber seiner gesetzlichen Verpflichtung zur Einbehaltung und Abführung der Lohnsteuer vom Arbeitslohn seiner Arbeitnehmer ordnungsgemäß nachkommt. Dies schützt auch die Arbeitnehmer, die die Lohnsteuer später auf ihre Einkommensteuer anrechnen können.

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