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Personalisierte Therapien verbessern Krebsbehandlung

18.04.2015, 09:08 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Sächsische Krebsgesellschaft veranstaltet 9. Sächsischen Krebskongress

„Inzwischen überleben rund 60 Prozent der an Krebs Erkrankten mindestens fünf Jahre. Wird der Krebs frühzeitig erkannt, beträgt die 5-Jahres-Überlebensrate fast 100 Prozent. Das ist ein großes Verdienst der Wissenschaft und der Ärzte“, erklärte die Sächsische Staatsministerin Barbara Klepsch auf dem 9. Sächsischen Krebskongress in Chemnitz.

Für das Jahr 2014 rechnet das Gemeinsame Krebsregister der Länder in Sachsen mit rund 29.000 neuen Krebserkrankungen.

Auf dem Kongress informieren sich 300 Ärzte, Schwestern, Pfleger und Onkolotsen über die Möglichkeiten von personalisierten Therapien. Namhafte Experten werden neue Erkenntnisse bei der Früherkennung und Therapie von häufigen und seltenen Tumoren vorstellen.

„Individuelle Therapien, maßgeschneidert auf den betroffenen Patienten versprechen eine deutliche bessere Behandlung von Krebs. Dafür ist es wichtig, sich konsequent weiterzubilden“, so die Gesundheitsministerin.

Barbara Klepsch: „Ebenso wichtig wie die medizinische Therapie ist auch die psychosoziale und psychoonkologische Betreuung der Krebskranken und ihrer Angehörigen“. Das Sächsische Sozialministerium leistet hierfür einen wichtigen Beitrag mit der Förderung von Personalausgabenzuschüssen für Tumorberatungsstellen an den Gesundheitsämtern und bei der Sächsischen Krebsgesellschaft. Allein im vergangenen Jahr konnten über 26.000 Beratungen in den Tumorberatungsstellen angeboten werden.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

Pressesprecherin Juliane Morgenroth

Telefon: +49 351 564 55056

Telefax: +49 351 564 55060

E-Mail: presse@sms.sachsen.de

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