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13.04.2015, 14:45 Uhr

Zwei Sächsische Forschungszentren erhalten weiterhin Bundesförderung

Forschung von B Cube Dresden und Virtuhcon Freiberg erneut für fünf Jahre gefördert

Die Forschungszentren B CUBE in Dresden und Virtuhcon in Freiberg erhalten weiterhin Bundesförderung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung entschied nach erfolgreicher Evaluierung der Zentren, dass beide auch zukünftig unterstützt werden sollen. Es baut mit dem Programm „Zentren für Innovationskompetenz" (ZIK) gezielt herausragende Forschungsansätze an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Ostdeutschland zu renommierten Zentren aus. „Wir sind sehr froh über die erfolgreiche Begutachtung der Zentren in Dresden und Freiberg. Ich gratuliere den beteiligten Wissenschaftlern für diesen Erfolg. Die weitere Unterstützung mit Mitteln aus dem Bundeshaushalt stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit von B CUBE und Virtuhcon und verstetigt ihre Forschungsarbeit“, erklärt Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange.

Im B CUBE – Center for Molecular Bioengineering in Dresden entwickeln zwei Forschergruppen auf der Basis natürlicher Prozesse innovative Ingenieurskonzepte. Dabei lehnen sie sich an der Funktionsweise von biologischen Abläufen in den menschlichen Zellen an und entwickeln daraus Kleinstrezeptoren, Biomotoren und Biocomputer im Rahmen der biologischen Nanotechnologie. Die beiden Forschergruppen werden weitere fünf Jahre mit jeweils bis zu 4,5 Millionen Euro gefördert. Das Wissenschaftsministerium unterstützt die Entwicklung des B CUBE und stärkt damit auch den Forschungsstandort Tatzberg in Dresden. Es ist geplant, den 21,6 Millionen teuren Neubau für das B CUBE mit Fördergeldern des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE zu fördern.

Das Forschungszentrum Virtuhcon (Virtual High Temperature Conversion, virtuelle Hochtemperatur-Konversionsprozesse) an der TU Bergakademie Freiberg liefert Entwicklungswerkzeuge für ressourcenschonende Technologien in Chemie und Metallurgie. Die Mission von Virtuhcon war und ist die Entwicklung neuer, effizienter Hochtemperatur-Konversionstechnologien mit niedrigerem Energiebedarf und verringertem CO2-Ausstoß, ein Anliegen, das mit der Energiewende weiteren Nachdruck erhalten hat. Den Schlüssel für eine beschleunigte Technologieentwicklung stellt die Prozessvirtualisierung dar, das heißt die Abbildung technologischer Prozesse in Rechenmodellen. Sie ermöglicht eine zeit- und kosteneffiziente Optimierung der Hochtemperatur-Konversionsprozesse und führt zu neuen Lösungsansätzen, ohne dass aufwendige Versuchsanlagen errichtet werden müssen. Auch hier fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der zweiten Förderphase des Programms „Zentren für Innovationskompetenz: Exzellenz schaffen - Talente sichern“ zwei zusätzliche Nachwuchsgruppen für weitere fünf Jahre. Auch der Freistaat Sachsen plant eine weitere Unterstützung des ZIK Virtuhcon. So ist im nächsten Doppelhaushalt ab 2017 eine Förderung für den Bau eines neuen Forschungsgebäudes geplant.

Insgesamt unterstützt das Bundesforschungsministerium acht interdisziplinäre Zentren in Dresden, Freiberg, Greifswald, Jena, Halle und Potsdam für weitere fünf Jahre.

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