1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

08.04.2015, 14:00 Uhr

Erfolgreiche Zwischenbilanz der Gesundheitsstudie LIFE

Wissenschaftsministerin Stange: „Wollen unseren Teil dazu beitragen, um den Erhalt von LIFE langfristig zu sichern“

Die Gesundheitsstudie LIFE an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig zieht eine positive Zwischenbilanz. Von 2008 an bis heute wurden 21 500 Leipziger – Kinder und Erwachsene – klinisch und bioanalytisch untersucht sowie zu ihren persönlichen Lebensbedingungen befragt. So will LIFE den Ursachen häufiger Zivilisationserkrankungen vom Kindesalter bis zum alten Menschen auf die Spur kommen und eine bessere Vorbeugung ermöglichen. Studie legt einen besonderen Fokus auf Herzinfarktpatienten, Stoffwechselerkrankungen, Gedächtnisstörungen, Depression und bestimmte Tumorerkrankungen. Eine Alleinstellung besitzt LIFE heute mit einer großen Datenmenge über Kindererkrankungen. Die Kinderstudie besitzt hohes Zukunftspotential.

Zur Vorstellung der Zwischenbilanz erklärt Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Es freut mich sehr, dass heute eine sehr gute Bilanz von sechs Jahren intensiver und erfolgreicher Arbeit gezogen werden konnte, die LIFE mit den Mitteln der Landesexzellenzinitiative geschaffen hat. Durch Einbindung verschiedener Disziplinen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in einem sehr kurzen Zeitraum ist es gelungen, in Leipzig eine international vielbeachtete Langzeituntersuchung von Bevölkerungs- und Patientengruppen zu etablieren.“

Ministerin Stange ergänzt: „Ich wünsche mir, dass es gelingen möge, die Kinderstudie erfolgreich weiterzuführen und die geplanten Nachuntersuchungen der Herzinfarktpatienten und der anderen Erwachsenen Patientengruppen zu realisieren. Die Bewertung neu aufgetretener Ereignisse ist entscheidend, um neue Biomarker oder Therapiestrategien zu entwickeln und zu bestätigen. Der Freistaat Sachsen wird seinen Teil dazu beitragen, um diese Untersuchungen zu ermöglichen und den Erhalt und die weitere Profilierung des LIFE-Forschungszentrums langfristig zu sichern.“

Das sächsische Wissenschaftsministerium hat die Studie im Rahmen der Landesexzellenzinitiative in den ersten sechs Jahren umfangreich gefördert. Bisher sind 34,8 Millionen Euro des Europäischen Strukturfonds EFRE, 1,3 Millionen Euro des Europäischen Sozialfonds ESF und 6 Millionen Euro des Freistaates Sachsen in die Studie geflossen. Diese Förderung ist als Anschub für die Etablierung von Forschungskomplexen konzipiert. In den nächsten Jahren soll die langfristige Verstetigung im Rahmen der Profilbildung und Schwerpunktsetzung durch die Universität Leipzig erfolgen. Dazu ergänzend kann sich das Wissenschaftsministerium eine gezielte Projektförderung im Umfang von bis zu 5 Millionen Euro bis 2020 vorstellen.

Marginalspalte

Medieninformationen suchen

Wenn Sie sich registrieren, erhalten Sie eine erweiterte Suchfunktionalität und können auf das gesamte Archiv zugreifen.

Sie haben sich bereits registriert? Dann melden Sie sich einfach im Bereich »Mein Medienservice« an.

Informationen

Herausgeber
Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Themen
Forschung, Gesundheit, Hochschule, Soziales
Kontakt
Pressesprecher Andreas Friedrich
Telefon +49 351 564 6020
Telefax +49 351 564 6025
 
Sie haben Fragen zu dieser Medieninformation?
Schreiben Sie mir eine Nachricht.

Diese Medieninformation im PDF-Format

Download

© Sächsische Staatskanzlei