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17.03.2015, 13:30 Uhr

Zahl der Lehramtsstudierenden mehr als verdoppelt – Sachsen bildet genügend junge Lehrer aus

Ministerin Stange: „Hochschulen haben Fundament gelegt, den Lehrerbedarf zu sichern“

Der Freistaat Sachsen bildet dem Bedarf entsprechend junge Lehrer aus. Die Zahl der Studienplätze für Lehramtsstudiengänge hat sich seit 2011 mehr als verdoppelt. Im Wintersemester 2014/2015 schrieben sich 2031 Lehramtsstudierende an Sachsens Hochschulen ein. 2011 hatte es nur tausend Studienplätze gegeben. Das geht aus einer Zwischenbilanz hervor, die Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute im Regierungskabinett vorstellte. Die Hochschulen bilden damit genügend junge Lehrer aus, um den Generationswechsel bei den Pädagogen zu sichern.

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange erklärt: „Unsere Hochschulen haben das Fundament dafür gelegt, den Lehrerbedarf in Sachsen zu sichern: Sie haben das im ‚Bildungspakt Sachsen 2020‘ beschlossene Ziel bei der universitären Lehrerausbildung, mindestens 1700 Studienplätze bereitzustellen, zum Wintersemester 2014/15 nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Über 2000 junge Menschen haben ihre Lehramtsausbildung begonnen. Starken Zulauf haben die Studiengänge Lehramt an Grundschulen und Lehramt an Gymnasien. Für den Studiengang Lehramt an Mittelschulen müssen wir weiter werben, aber auch hier haben sich die Zahlen deutlich ver-bessert.“

Sachsens Staatsregierung hatte im Dezember 2011 das Bildungspaket 2020 beschlossen, um den Lehrerbedarf im Freistaat langfristig zu sichern. Im Rahmen dieses Programms werden 821,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und auch insgesamt 188 Stellen für Lehrkräfte an den Hochschulen geschaffen. An der TU Chemnitz wurde das Studium zum Lehramt Grundschule neu eingeführt. Alle Hochschulen können zusätzliche Lehrkräfte einstellen. Die größten Kapazitäten für das Studium zum Lehramt gibt es mit 1175 Studienanfängern in Leipzig. Die TU Dresden zählte 655 Neueinschreibungen, Chemnitz 101. Jeweils etwa 50 junge Studierende begannen an den Musikhochschulen in Leipzig und Dresden ihr Musiklehrerstudium.

Bereits verbessert, aber immer noch schwer ist es, alle Studienplätze für das Lehramt Mittelschule zu besetzen. Von 425 Plätzen in Leipzig und Dresden waren im Wintersemester 375 besetzt. Im Jahr zuvor waren es nur 294 gewesen.
Auch Studienplätze für das höhere Lehramt an Berufsschulen sind nach wie vor schwer zu besetzen. Bei der an der TU Dresden angebotenen Ausbildung blieben im Wintersemester 64 von 204 Plätze unbesetzt. Im Jahr zuvor waren es 77 unbesetzte Plätze gewesen.

Ebenfalls schwierig ist die Lenkung der am Lehramtsstudiengang interessierten jungen Menschen in die Fächer mit hohem Personalbedarf. „Die Studienbewerber sind in ihren Entscheidungen frei. Aufgrund der attraktiveren Vergütung der Gymnasiallehrer besteht eine größere Neigung, diesen Studiengang zu wählen“, erklärt Ministerin Stange. Der Freistaat wünscht sich weiterhin mehr Interessenten, die vornehmlich an den Mittelschulen die Fächer Mathematik, Biologie, Musik und viele Sprachen unterrichten wollen.

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