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Freiberg darf sich Universitätsstadt nennen

11.01.2015, 06:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Ulbig: „Würdigung einer engen Beziehung“

Innenminister Markus Ulbig hat der Stadt Freiberg heute den Titel „Universitätsstadt“ verliehen. Die Bezeichnung unterstreicht im Jubiläumsjahr die prägende Rolle der Technischen Universität Bergakademie für die Stadt Freiberg.

Innenminister Markus Ulbig: „Seit 250 Jahren sind Stadt und Hochschule untrennbar verbunden. Die Bezeichnung Universitätsstadt würdigt die enge Beziehung von Bürgern und Bergakademie.“

Rechtliche Grundlage für die Verleihung der sonstigen Bezeichnung „Universitätsstadt“ ist die Sächsische Gemeindeordnung. Hiernach kann das Innenministerium beispielweise Zusatzbezeichnungen genehmigen, die der Geschichte einer Gemeinde oder deren Besonderheiten Rechnung tragen.
Den Antrag auf Verleihung hatte die Stadt Freiberg beim Innenministerium im Jahr 2014 gestellt. Nach Inkrafttreten der Gemeindeordnung (1993) wird die Bezeichnung „Universitätsstadt“ in Sachsen erstmals verliehen.

Hintergrund:

Die Hochschule hat seit der Gründung im Jahr 1765 einen herausragenden Einfluss auf die Entwicklung Freibergs. In vielen Teilen bestimmt die Bergakademie das Ortsbild und ist mit inzwischen rund 1 850 Beschäftigten wich-tigster Arbeitgeber. In ihrem Wirkungsumfeld siedelten sich zahlreiche Wirtschaftsunternehmen der Halbleiter- und Solarbranche an.

Der hervorragende internationale Ruf der Universität ist aber auch prägend für die Identität und das Selbstverständnis der Bürger Freibergs. Eine enge Verzahnung von Studenten- und Stadtleben manifestiert sich zudem bei-spielhaft in einer gemeinsamen Kultur- sowie Vereins- und Sportlandschaft.

Weitere Informationen:
Stadt Freiberg, Pressesprecherin Katharina Wegelt, Telefon 03731/ 273104


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium des Innern

Pressesprecher Andreas Kunze-Gubsch

Telefon: +49 351 564 30400

Telefax: +49 351 564 30409

E-Mail: presse@smi.sachsen.de

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