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04.12.2014, 06:00 Uhr

Freistaat fördert Projekt zur regionalen Daseinsvorsorge

Ulbig: „Fachkräfte in Sachsen halten und neue anwerben“

Die Stadt Reichenbach/Oberlausitz erhält knapp 178.000 Euro Landesmittel für eine Initiative zur regionalen Daseinsvorsorge. Das Geld wird dem Strukturprojekt „Demografie, Vernetzung und Migration - Chancen und Potentiale eines grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes - Einrichtung einer Servicestelle“ zur Verfügung gestellt.

Innenminister Markus Ulbig: „Das Projekt hat Potential vorhandene Fachkräfte in Sachsen zu halten und neue anzuwerben. Der Freistaat fördert regionale Initiativen zur Daseinsvorsorge.“

Im Rahmen des Projektes soll in der Stadt Reichenbach ein zentraler Willkommenspunkt für Fachkräfte aus dem gesamten Landkreis Görlitz geschaffen werden. Der bestehende Begegnungsort „via regia“ wird zu einem Netzwerkknoten für Fachkräfte, Unternehmen, Dienstleistungen und Arbeitsmigranten weiterentwickelt. Ziel ist es, die Abwanderung von Fachkräften zu verhindern, neue zu gewinnen und damit einen Beitrag für die regionale Daseinsvorsorge zu leisten. Bei erfolgreicher Arbeit der Servicestelle kann dieser Ansatz auch auf andere Regionen im Freistaat übertragen werden.

Bereits im vergangenen Jahr war das Projekt im Rahmen des Wettbewerbs „Impulsregionen - Innovative Wege in der regionalen Daseinsvorsorge“ mit dem zweiten Preis ausgezeichnet worden. Neben einem Preisgeld von 7.500 Euro erhielt Reichenbach/O.L. die Chance auf eine Förderung nach der Richtlinie zur Förderung der Regionalentwicklung (FR-Regio).

Die Servicestelle ist bereits in Betrieb. In einer Auftaktveranstaltung gestern wurden Vertretern aus Verwaltung, Politik und Unternehmen die Mitarbeiter und deren Aufgaben präsentiert.

Kontakt:

Leiter der Servicestelle für ausländische Fachkräfte im Landkreis Görlitz, Thomas Napp: 035828/ 889713, thomas.napp@wirtschaft-goerlitz.de

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