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13.11.2014, 11:00 Uhr

Staatssekretäre in der neuen Regierung

Dresden (13. November 2014) – Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat heute auch mehrere Staatssekretäre der neuen Regierung ernannt. Sie erhielten am Morgen in der Sächsischen Staatskanzlei die Ernennungsurkunden.

Staatssekretär im Innenministerium, Dr. Michael Wilhelm

Dr. Michael Wilhelm wurde am 24. April 1955 in Würzburg geboren. Nach dem Abitur absolvierte er eine Banklehre. Von 1977 bis 1978 war er für die Dresdner Bank in New York tätig. Von 1978 bis 1984 studierte er Jura und Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth und legte 1984 sein zweites juristisches Staatsexamen ab.
Von 1984 bis 1993 war er bei der Bayerischen Finanzverwaltung tätig. Von 1993 bis 2003 war Michael Wilhelm Referatsleiter für Steuerpolitik, Bundes- und Europaangelegenheiten beim Sächsischen Staatsministerium der Finanzen. Von Oktober 2003 bis Juni 2008 war er Bevollmächtigter des Freistaates Sachsen beim Bund und zugleich Dienststellenleiter. Seit 2008 ist er Staatssekretär im Innenministerium.

Staatssekretär für Finanzen, Hansjörg König

Hansjörg König wurde am 18. Dezember 1959 in Stuttgart geboren. Nach dem Abitur absolvierte er von 1980 bis 1982 eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Anschließend studierte er Jura an der Universität Bayreuth. Von 1992 bis 2003 war er zunächst als Referent, dann als Referatsleiter und schließlich als Abteilungsleiter im Sächsischen Finanzministerium tätig. Von 2003 bis 2004 war Hansjörg König Leiter der Abteilung Ressortkoordinierung in der Sächsischen Staatskanzlei. Von 2004 bis 2009 war er im Kultusministerium, danach bis 2010 im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst als Staatssekretär tätig. Seit Dezember 2010 ist er Staatssekretär im Finanzministerium.

Staatssekretärin im Justizministerium, Andrea Franke

Andrea Franke wurde am 7. März 1958 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur, einer Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau und dem Studium der Rechtswissenschaften in Hamburg war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für internationale Angelegenheiten tätig. Anschließend arbeitete sie als Strafrichterin in Hamburg und am dortigen Verwaltungsgericht. 1991 kam sie nach Sachsen. Im Sächsischen Staatsministerium der Justiz war sie bis 1997 in verschiedenen Positionen tätig. 1998 war sie Richterin am Oberverwaltungsgericht Bautzen, 1999 Vorsitzende Richterin am Verwaltungsgericht Chemnitz. Im Jahr 2000 übernahm sie die Leitung einer Abteilung im Justizministerium. Von 2001 bis 2005 war sie erneut am Oberverwaltungsgericht, 2005 bis 2008 dann als Vizepräsidentin am Verwaltungsgericht Dresden. Seit 2008 leitet sie nach der Rückkehr ins Justizministerium die unter anderem für Öffentliches Recht zuständige Abteilung und ist zudem Präsidentin des Landesjustizprüfungsamtes.

Staatssekretär für Kultus, Dr. Frank Pfeil

Dr. Frank Pfeil wurde am 28. März 1960 in Wittenberge geboren. Nach dem Studium als Diplomlehrer für Geografie und Mathematik an der Pädagogischen Hochschule Dresden war er dort zunächst als wissenschaftlicher Assistent und zwischen 1989 und 1992 als wissenschaftlicher Sekretär und Referent bei der Hochschulleitung tätig. Anschließend war er in verschiedenen Positionen im Sächsischen Innenministerium, beim Landesvermessungsamt und dem Regierungspräsidium Dresden tätig. Im Innenministerium leitete er 2006/2007 die Stabsstelle Verwaltungsreform. Seit 2009 leitete er in dem Ressort die unter anderem für Landesentwicklung zuständige Abteilung.

Staatssekretär für Wissenschaft und Kunst, Dr. Henry Hasenpflug

Dr. Henry Hasenpflug wurde am 3. September 1948 in Radeburg geboren. Er war nach seinem Studium an der Pädagogischen Hochschule Dresden bis 1991 als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. 1992 begann er seine Ministerialkarriere im Staatsministerium des Innern. Dort leitete er unter anderem die Projektgruppe „Kommunalreform“. Ab 1998 übernahm er die Leitung des Statistischen Landesamtes, um dann - ab 2001 - das Regierungspräsidium Dresden zu leiten. Seit Dezember 2010 ist er Staatssekretär im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Geplant ist, dass er bis zum regulären Eintritt in den Ruhestand am 30. November das Amt ausübt.

Staatsekretärin für Soziales, Andrea Fischer

Andrea Fischer wurde am 29. Mai 1961 in Essen geboren. Nach dem Abitur studierte sie Jura an der Universität Bayreuth. Nach dem 2. Staatsexamen arbeitete sie von 1987 bis 1990 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bayreuth.
1990 war sie bei der Regierung Oberfranken tätig und wurde auf eigenen Wunsch an das Landratsamt Plauen als Rechtsberaterin delegiert. 1991 wechselte sie an das Regierungspräsidium Dresden. Von 1991 bis 1996 war Andrea Fischer Landrätin des Landkreises Kamenz. 2002 wurde sie zur Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit ernannt, 2004 wurde sie als Staatssekretärin in die Sächsische Staatskanzlei berufen. 2007 erfolgte die Ernennung zur Staatssekretärin im Innenministerium. Seit 2008 ist Andrea Fischer Staatssekretärin im Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz.

Staatssekretär für Umwelt und Landwirtschaft, Herbert Wolff

Herbert Wolff wurde am 22. November 1954 in Witten an der Ruhr geboren. Nach dem Abitur und Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bonn war er ab 1985 als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung und anschließend im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung tätig. Nach einer Station im Bundeskanzleramt kam er 1991 ins Sächsische Staatsministerium der Finanzen. Von 2001 an war er Geschäftsführer der Sächsischen Landessiedlungs- und Entwicklungsgesellschaft. 2003 ging er in die Staatskanzlei. Bereits von 2010 bis 2012 war er Staatssekretär im Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. Zuletzt war er seit März 2012 Staatssekretär im Kultusministerium.

Staatssekretär und Bevollmächtigter des Freistaates Sachsen beim Bund sowie Leiter der Landesvertretung des Freistaates Sachsen in Berlin, Erhard Weimann

Erhard Weimann wurde am 17. April 1954 in Würzburg geboren. Von 1973 bis 1975 studierte er an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl am Rhein und schloss mit dem Diplom-Verwaltungswirt ab.
Von 1975 bis 1978 arbeitete er im Regierungspräsidium Karlsruhe und von 1979 bis 1983 im Innenministerium Baden-Württemberg. Erhard Weimann war von 1983 bis 1990 im baden-württembergischen Landtag als Parlamentarischer Berater und Persönlicher Referent des Fraktionsvorsitzenden (Parlamentsrat) tätig. Anschließend arbeitete er als Fraktionsgeschäftsführer und Leiter des Parlamentarischen Beratungsdienstes der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages.
Seit 2008 ist er Staatssekretär und Bevollmächtigter des Freistaates Sachsen beim Bund und leitet zugleich die Landesvertretung des Freistaates in Berlin.

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