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22.10.2014, 14:00 Uhr

Sorbische Bräuche sind große kulturelle Bereicherung

Kunstministerin beim Weltkongress CIOFF® in Bautzen

Seinen diesjährigen Weltkongress richtet der Internationale Rat für die Organisationen von Folklore Festivals und Volkskunst CIOFF® dieses Jahr vom 16. bis zum 26. Oktober in Bautzen aus.

„Der Kongress steht ganz im Zeichen des internationalen Austauschs über die Pflege lebendiger Traditionen. Sorbische Bräuche sind Teil der unverwechselbaren Identität des sorbischen Volkes und gehören zum kulturellen Reichtum Sachsens und Brandesburgs und bereichern damit auch Deutschland, Europa und die Welt. Für den Freistaat Sachsen ist es wichtig, dass Vertreter der Sorben im weltweiten Netzwerk des CIOFF mitwirken. Dieses Engagement macht auch die Minderheitenpolitik sichtbar und vermittelt das Bild eines weltoffenen und toleranten Sachsen“, erklärte die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, in ihrem Grußwort anlässlich der heutigen Eröffnung der Generalversammlung des CIOFF®.

Die Stadt Bautzen begrüßt mehr als 180 Teilnehmer aus 59 Ländern und noch einmal 36 Jugendliche zum gleichzeitig stattfindenden CIOFF® Jugendforum.

Seit 1970 arbeitet der CIOFF® (Conseil International des Organisations de Festivals de Folklore et d’Arts Traditionnels) auf internationaler Ebene für die Bewahrung und länderübergreifende Verbreitung von traditioneller Kultur. Er fördert insbesondere das immaterielle überlieferte Erbe, das in Tänzen, Musik, Spielen, Sitten, Trachten und anderen Gebräuchen seinen Ausdruck findet.

Zurzeit hat der Weltverband 101 Mitglieder auf allen Kontinenten. Der CIOFF® ist eine akkreditierte Nichtregierungsorganisation zur Beratung des Zwischenstaatlichen Ausschusses der UNESCO-Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes.

Mit dem Antrag „Gesellschaftliche Bräuche und Feste der Lausitzer Sorben im Jahreslauf“ hat auch die Domowina - Bund Lausitzer Sorben e.V. im November 2013 eine länderübergreifende Bewerbung im Rahmen des UNSCO-Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes eingebracht.

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