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Sachsen begeht Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung

14.09.2014, 10:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Ulbig: „Gedenktag bietet Raum für Erinnerung“

Im Freistaat Sachsen wird heute erstmals mit einem Gedenktag der Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung gedacht. Die Gedenkveranstaltung findet in der Nikolaikirche in Freiberg statt.

Innenminister Markus Ulbig: „Der Gedenktag bietet Raum für Erinnerung. Die Gesellschaft braucht eine würdige Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht und Vertreibung.“

Der Gedenktag soll an das Schicksal der Zwangsumgesiedelten und Vertriebenen erinnern. Damit sollen das kulturelle Erbe bewahrt und die gelungene Integration und Aufbauleistung der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler in Sachsen gewürdigt werden. Der Gedenktag findet jährlich am zweiten Sonntag im September statt.

Hintergrundinformationen:

Über eine Millionen Heimatvertriebene und Aussiedler kamen nach dem Zweiten Weltkrieg nach Sachsen. Rund jeder vierte Sachse ist familiär mit dem Thema Flucht und Vertreibung berührt. Viele Zwangsumgesiedelte und Vertriebene fanden im Freistaat ihre Heimat. Sie halfen beim Wiederaufbau der zerstörten Städte und prägten die gesellschaftlichen Strukturen bis heute mit. Die Heimatvertriebenen und Aussiedler gaben dem Freistaat Sachsen so soziale, wirtschaftliche und kulturelle Impulse.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium des Innern

Ansprechpartnerin Silvaine Reiche

Telefon: +49 351 564 30400

Telefax: +49 351 564 30409

E-Mail: presse@smi.sachsen.de

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