Polizei: 400 Neueinstellungen jährlich

26.08.2014, 13:28 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Ulbig: „Konsequent auf Neueinstellung gesetzt“

Das Reformkonzept „Polizei.Sachsen.2020“ ist zum 1. Januar 2013 umgesetzt und die Polizei arbeitet erfolgreich in neuer Struktur. Der fortlaufende Prozess gestaltet die altersbedingte Entwicklung des Personals der Polizei.

Innenminister Markus Ulbig: „Diskussionen spielen mit dem Sicherheitsgefühl der Menschen. Ich habe konsequent auf Neueinstellung gesetzt, damit unsere Polizei modern, flexibel und souverän bleibt.“

Das Kontingent der Neueinstellungen ist bei der sächsischen Polizei in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich erhöht worden. Von 100 Neueinstellungen in 2009 schrittweise über 125, 160, 300 auf 400 in 2015. Die Entwicklung der Stellenzahl bestimmt der Saldo aus Ruhestand und Neueinstellung. Beispielsweise in 2009 mit einem Stellenabbau von über 320. Die gesteigerten Einstellungszahlen der zurückliegenden Jahre haben den Stellenabbau auf beispielsweise unter 90 im Jahr 2012 reduziert. Die letzte Erhöhung der Neueinstellungen auf 400 bewirkt, dass Altersabgänge künftig in der Größenordnung ausbalanciert sind. Innerhalb der Polizei führt das zu einem modernen Mix aus langjähriger Erfahrung und jungen Ideen. Eine Prognose über die Zahl der in den kommenden Jahren ausscheidenden Polizisten ist aufgrund der Vielzahl von Ursachen wie beispielsweise Alter, Gesundheit oder Altersteilzeit nur als grober Richtwert sinnvoll.

Auch in den kommenden Jahren bleibt die Polizeiausstattung in Sachsen oberhalb des Bundesdurchschnitts. Die anvisierte Stellenzahl von knapp 11.300 Polizisten im Jahr 2020 bedeutet Platz drei im Bundesvergleich.

Die neue Struktur ermöglicht auch, dass Sachsens Polizei künftig auf aktuelle Entwicklungen reagieren kann. Mit der Entwicklung der Gesellschaft verändern sich auch die Formen der Kriminalität. Dazu gehört beispielsweise der Bereich der Internetkriminalität. Dazu wurde das CyberCrime Competence Center Sachsen (SN4C) gegründet. Dort arbeiten Kriminalisten und IT-Spezialisten eng zusammen. Zu den Neueinstellungen gehören auch Fachleute in diesen Bereichen.


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