Innenminister besucht Kampfmittelbeseitigungsdienst

14.08.2014, 12:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Ulbig: „Entschärfungsarbeit verdient größten Respekt“

Innenminister Markus Ulbig hat am Donnerstag die Kampfmittelzerlegeeinrichtung in Zeithain besucht. In dem Staatsbetrieb wird die in Sachsen geborgene Kriegsmunition entsorgt. Bei einem Spontantreffen kam der Innenminister auch mit Sprengmeistern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes ins Gespräch.

Innenminister Markus Ulbig: „Diese souveräne Arbeit unter Lebensgefahr verdient größten Respekt. Hier schützt ein einzelner Mensch oft das Leben Tausender.“

Allein im vergangenen Jahr entschärfte der Kampfmittelbeseitigungsdienst 38 Blindgänger. 17 davon mussten unter schwierigen Bedingungen noch an Ort und Stelle gesprengt werden. Darüber hinaus bargen die Sprengmeister in 2013 mehr als 165 Tonnen verschiedener Kriegsmunition.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst setzt sich aktuell aus 25 Mitarbeitern zusammen. Sechs Feuerwerker beziehungsweise Sprengmeister sind unmittelbar für die Entschärfung zuständig.

Weitere Aufgaben sind die Führung eines sachsenweiten Kampfmittelkatasters sowie die Sachverständigentätigkeit insbesondere bei Bauvorhaben in munitionsbelasteten Risikogebieten.

Hintergrundinformationen:

http://www.polizei.sachsen.de/de/8609.htm


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