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14.07.2014, 15:01 Uhr

Inbetriebnahme der Bürgerterminals im Landkreis Görlitz

Staatsminister Dr. Jürgen Martens und Landrat Bernd Lange haben heute gemeinsam die Bürgerterminals im Landkreis Görlitz in Betrieb genommen.

Staatsminister Dr. Jürgen Martens: „Ich freue mich sehr, dass wir heute die Bürgerterminals im Landkreis Görlitz in Betrieb nehmen können. Die Nutzung der Geräte hier zeigt, wie Modernisierung der Verwaltung möglich ist, ohne dabei an Servicequalität für die Bürgerinnen und Bürger zu verlieren. Damit wird das innovative Potenzial und der zukunftsweisende Gedanke des Projektes sichtbar."

Landrat Bernd Lange: Für unseren flächenmäßig großen Landkreis und angesichts der demografischen Entwicklung sind solche zeitgemäßen Lösungen unverzichtbar. Dank der modernen Medien bleibt der persönliche Kontakt mit dem Mitarbeiter im Landratsamt trotz der großen Entfernung erhalten.“

An den Standorten Görlitz und Niesky stehen ab heute die Geräte zur Nutzung für die Bürgerinnen und Bürger bereit. Angeboten werden darüber Leistungen des Landratsamtes aus dem Bereich der wirtschaftlichen Jugendhilfe, wie die Beratung und Antragsannahme zur Übernahme der Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege. Der Service steht zu den Sprechzeiten des Sachgebiets zur Verfügung.

Mit dem Landkreis Görlitz und den beteiligten kommunalen Partnern werden weitere sächsische Kommunen den Einsatz und die Nutzung des Bürgerterminals zwei Jahre lang erproben. Ziel dieser Erprobungsphase ist es, praktische Erfahrungen mit den Terminals zu sammeln und zu sehen, wie diese von den Bürgern genutzt werden. Parallel zum praktischen Einsatz der Geräte findet eine Evaluation des Projektes statt, die Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen soll. Die Geräte sind bereits in der Stadtverwaltung Neustadt in Sachsen und den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie im Vogtlandkreis mit fünf Partnerstädten in Betrieb.

Das Projekt „Bürgerterminal und mobile Bürgerbüros als moderne Bürgerservices im ländlichen Raum“ erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband KISA (Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen) und wurde in der Konzeptions- und Implementierungsphase gefördert vom Bundesministerium des Innern. Für den Freistaat Sachsen ist die Schaffung neuer Verwaltungszugänge ein wichtiger Bestandteil der Staatsmodernisierung in Sachsen. Dabei verfolgt der Freistaat eine Multikanalstrategie, das heißt, es werden durch die Nutzung moderner Technologien unterschiedliche Kommunikationskanäle zwischen Bürger und Verwaltung ausgebaut. Dazu zählen neben dem Bürgerterminal die bereits im Pilotbetrieb befindlichen mobilen Bürgerkoffer ebenso wie das Internetportal Amt24 und die Behördenrufnummer 115.

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