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04.04.2014, 12:00 Uhr

Energie-Effizienz: 17 weitere sächsische Unternehmen zertifiziert

Staatsminister Morlok übergibt Sächsischen Gewerbeenergiepass

Heute hat der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok 17 Unternehmern ihre Urkunden zum Sächsischen Gewerbeenergiepass (SäGEP) überreicht. Im Beisein von Vertretern aus Wirtschaft und Politik lobte der Minister das vorausschauende Energiemanagement der ausgezeichneten Unternehmen:

„Die ständig steigenden Energiepreise entwickeln sich nicht nur für Privatverbraucher, sondern auch und vor allem für Unternehmen zu einer immer größeren Belastung. Vor diesem Hintergrund wird klar: Energieeffizienz und sparsamer Umgang mit Ressourcen werden zum klaren Wettbewerbsvorteil. In Zukunft wird der Faktor Energiekosten für unternehmerische Entscheidungen immer wichtiger werden“, so Staatsminister Morlok. „Der Freistaat unterstützt Unternehmen daher nach Kräften, ihren Energieverbrauch noch effizienter zu machen und so ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Selbstverständlich werden wir uns auch weiterhin in die aktuelle Debatte energiepolitische Debatte einbringen und uns für eine grundlegende EEG-Reform einsetzen, die Unternehmen und Privatverbraucher nachhaltig entlastet. Ein erster – aber bei weitem nicht ausreichender – Schritt könnte die Senkung der Stromsteuer sein.“

In Sachsen haben bereits über 130 Unternehmen dieses Zertifikat des Freistaates erworben und in diesem Zusammenhang je nach Firmengröße wirtschaftlich erschließbare Einsparpotentiale von mehreren Tausend bis zu einer Millon Euro pro Jahr ermittelt.

Die Teilnehmer trafen sich bei der GSH Sachsen GmbH, einem Unternehmen der Kunststoffspritzguss- und Zinkdruckgussbranche. „Als ein modernes und leistungsstarkes Unternehmen profitieren wir von einem vorrausschauenden Energiemanagement“, so Dirk Berthel, Geschäftsführer der GSH Sachsen GmbH. Während des Betriebsrundgangs erläuterte er dann die anstehenden Effizienzmaßnahmen seines Unternehmens. „Als Unternehmen der Gießereibranche liegen wir heute über 5% Energiekosten pro Umsatz. Um weiterhin wettbewerbsfähig produzieren zu können, müssen wir den Energieverbrauch möglichst gering halten“, so Berthel weiter.
Nach dem offiziellen Teil der Urkundenübergabe konnten sich die Unternehmen über ihre Erfahrungen im Bereich Energieeffizienz austauschen und den Mitarbeitern der Sächsischen Energieagentur Fragen stellen. „Dieser Erfahrungsaustausch ist enorm wichtig für die kleinen und mittleren Unternehmen“, erläutert Christian Micksch von der SAENA. „In solchen Netzwerken wird man zum Handeln motiviert, oft gehen einige wenige Firmen mit gutem Beispiel voran. Die Stammtischatmosphäre hilft dabei, offener über gemeinsame Problemstellungen zu diskutieren“, so Micksch.

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