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22.01.2014, 14:00 Uhr

Gemeinsame Pressemitteilung des SMWA und SMUL: Projekt ROHSA 3 – Freistaat Sachsen senkt Erkundungsrisiko für Bergbau-Investoren

Pilotprojekt im Mittleren Erzgebirge für Erze und Spate

ROHSA 3 (Rohstoffe in Sachsen) – hinter dieser Abkürzung verbirgt sich eines der Schlüsselprojekte der sächsischen Rohstoffstrategie. Es betrifft die systematische Erfassung, Sicherung und Bewertung aller relevanten rohstoffgeologischen Daten für Spate und Erze im Freistaat Sachsen. Damit sollen Bergbau-Investoren unterstützt werden, alte Reviere neu zu erschließen.

„Die Investitionsentscheidungen hängen maßgeblich von einer Risikoabschätzung zu den Vorkommen ab. Durch die Bereitstellung lagerstättenbezogener Informationen wird es für Investoren attraktiver, im Bergbauland Sachsen zu investieren“, betont Hartmut Fiedler, Staatssekretär für Wirtschaft und Arbeit.

Solche lagerstättenbezogenen Informationen zu Art und Gewinnungsmöglichkeiten wirtschaftlich interessanter Rohstoffe werden aus geologischen Umweltdaten aufbereitet. „Der Geologische Dienst Sachsens beim Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie verwaltet geologische Daten in bedeutendem Umfang und stellt diese mittels computergestützter Verfahren auch für lagerstättenbezogene Auswertungen der Bergbau-Investoren bereit“, sagt Dr. Fritz Jaeckel, Staatssekretär im Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft.

Die heutige Auftaktveranstaltung im Schloss Freudenstein in Freiberg nutzte Staatsekretär Fiedler zur Vorstellung des Projektes und zur Ernennung des Beirates, der das Vorhaben geowissenschaftlich und wirtschaftspolitisch beratend begleiten soll. Die fünf Beiratsmitglieder vertreten das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (Herr Buchner), das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (Herr Dr. Seiffert), die TU Bergakademie Freiberg (Herr Prof. Schneider), das Geokompetenzzentrum Freiberg (Herr Prof. Schilka) sowie die IHK Chemnitz (Herr Dr. Goedecke). Das Projekt ROHSA 3 entspricht internationalen Standards der Ressourcenberechnung. Als Pilotprojekt ist eine 740 km² große Fläche zwischen Stollberg, Schwarzenberg, Zöblitz und Reitzenhain vorgesehen, die über reiche Erzlagerstätten verfügt.

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