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13.12.2013, 13:00 Uhr

Neuer Tanzpreis soll stimulierende Impulse für das Tanzland Sachsen geben

URSULA-CAIN-PREIS. DER SÄCHSISCHE TANZPREIS startet 2014

Im nächsten Jahr wird der von der sächsischen Kunstministerin Sabine von Schorlemer initiierte Sächsische Tanzpreis starten. Das Preisgeld und die Arbeit der Jury werden durch die großzügige Förderung der Sparkassen-Versicherung Sachsen ermöglicht, mit der Ausrichtung des Preises wurde das LOFFT aus Leipzig als einer der zentralen sächsischen Tanzproduzenten und -veranstalter beauftragt.

„Sachsen ist nicht nur die Wiege des modernen Ausdruckstanzes, sondern hat auch heute eine vielfältige und lebendige Tanzszene. Der Sächsische Tanzpreis soll das Engagement von Künstlerinnen und Künstlern dieser Szene würdigen und zudem stimulierende Impulse für das Tanzland Sachsen geben“, erklärt Kunstministerin Sabine von Schorlemer.

Der „URSULA-CAIN-PREIS. DER SÄCHSISCHE TANZPREIS“ wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Der Preis soll an eine junge Arbeit vergeben werden, die sich durch Innovation, hohe künstlerische Qualität und besondere Ästhetik auszeichnet. Gefördert werden Spitzenleistungen des sächsischen Tanzes. Der Preis richtet sich sowohl an Inszenierungen aus der freien Szene als auch aus den Stadt- und Staatstheatern. Damit umfasst der Preis gleichberechtigt die gesamte sächsische Tanzszene.

"Die Sparkassen-Versicherung Sachsen unterstützt diese Idee zur Förderung der sächsischen Tanzszene, weil das Konzept perfekt zu unseren Unternehmensleitlinien passt. Als Mitglied der Sparkassenfinanzgruppe sehen wir eine besondere Verantwortung, uns – über das Kerngeschäft der Risikovorsorge hinaus – für die Gesellschaft zu engagieren. Als Unternehmen mit Hauptsitz in Sachsen möchten wir dabei vor allem Nutzen hier vor Ort für Sachsen und seine Bürger stiften", begründet der Vorstandsvorsitzende, Gerhard Müller, die finanzielle Förderung.

Das Preisgeld von 10.000 Euro wird zur Hälfte an die Gewinner direkt ausgereicht. Die zweite Hälfte soll zweckgebunden für ein Gastspiel im Freistaat Sachsen verwendet werden. Damit setzt der URSULA-CAIN-PREIS auch ein Signal für die Tanzförderung im Freistaat. In Sachsen gibt es bisher keine Förderung für Wiederaufführung von Produktionen. Da aber nur durch häufige Auftritte Tanzcompagnies sichtbar werden, wachsen können und überregionale Bedeutung erlangen, ist dieser Preis ein wichtiger Baustein in der Tanzlandschaft Sachsens.

„Der Sächsische Tanzpreis ist ein starkes Signal für die gesamte Tanzszene im Freistaat, gerade weil er nicht nach Institutionen unterscheidet, sondern die künstlerische Kraft einer Inszenierung würdigt. Als Produzent und Lobbyist für Tanz in Sachsen freuen wir uns über die große Anerkennung der Kunstform Tanz von wirtschaftlicher und politischer Seite, die sich in dem großzügigen Sponsoring der Sparkassen-Versicherung Sachsen und der Schirmherrschaft der Staatsministerin Sabine von Schorlemer zeigt“, betont der künstlerische Leiter des LOFFT, Dirk Förster.

Für den ersten sächsischen Tanzpreis können sich 16 sächsische Bühnen und Festivals bewerben, auf denen Tanzproduktionen stattfinden. Diese Einrichtungen wurden vom Gründungskomitee des Preises benannt und können im Laufe des Jahres 2014 je eine Tanzinszenierung aus Sachsen vorschlagen. Eine vierköpfige Experten-Jury wird sich die vorgeschlagenen Inszenierungen ansehen und Anfang 2015 eine Entscheidung über den ersten Preisträger des URSULA-CAIN-PREISES treffen. Der „URSULA-CAIN-PREIS. DER SÄCHSISCHE TANZPREIS“ wird dann erstmals im Jahr 2015 feierlich verliehen.

Die Namensgeberin Ursula Cain wurde 1927 in Dresden geboren und verstarb 2011 in Leipzig. Ursula Cain wurde an der Mary-Wigman-Schule und der Tanz-Akademie des Konservatoriums als Tänzerin und Pädagogin „Moderner Tanz“ ausgebildet. Sie war Mitglied der Dore-Hoyer-Gruppe und hatte Engagements als Solotänzerin in Rostock und Dessau. Ab 1952 war sie erste Solotänzerin der Oper Leipzig und später 22 Jahre lang Pädagogin an der Ballettschule der Oper. Seit 1993 leitete sie die Gruppe „Tanzkaleidoskop“ und war zudem Ehrenmitglied der Oper Leipzig.

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