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Tillich: „Sachsen und Lebuser Land verbindet eine lebendige Partnerschaft“

15.11.2013, 14:30 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Dresden (15. November 2013) – Seit fünf Jahren besteht die Regionalpartnerschaft zwischen Sachsen und dem Lebuser Land. Anlässlich dieses Jubiläums hat Ministerpräsident Stanislaw Tillich heute die Marschallin der Wojewodschaft Lebuser Land, Elżbieta Polak, zu einem Gespräch auf Schloss Wackerbarth getroffen. Gemeinsam haben sie Bilanz gezogen und über die Schwerpunkte ihrer künftigen Zusammenarbeit sowie die grenzüberschreitende Projektförderung gesprochen.

„Ich freue mich sehr über die lebendige Regionalpartnerschaft zwischen Sachsen und der Wojewodschaft Lubuskie. Diese gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit im Kleinen wirkt sich schließlich auch positiv auf unser Verhältnis zu Polen insgesamt aus. Auf diesem Wege werden wir auch zukünftige Herausforderungen erfolgreich meistern und unsere Region gemeinsam voranbringen“, sagte Ministerpräsident Tillich. Er würdigte darüber hinaus das Engagement der Arbeitsgruppe Sachsen – Lebuser Land.

Diese Arbeitsgruppe wurde im Rahmen der Regionalpartnerschaft im November 2008 gegründet. Seitdem treffen sich ihre Mitglieder regelmäßig, um sich zu Themen wie Schulzusammenarbeit, Landwirtschaft/Weinbau, Forstwirtschaft sowie Natur- und Hochwasserschutz auszutauschen.

Obwohl die Grenze zwischen dem Freistaat Sachsen und der Wojewodschaft Lebuser Land nur 13 Kilometer lang ist, arbeiten beide Regionen intensiv und erfolgreich zusammen. Der Absichtserklärung über den Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit folgten inzwischen zahlreiche gemeinsame Projekte. Dazu zählt zum Beispiel die touristische Bewirtschaftung der deutsch-polnischen Grenze, das polnisch-deutsche Kultur- und Austauschzentrum Wymiarki und die touristische Erschließung des „Geoparks Muskauer Faltenbogen“.

Die Realisierung der Projekte wird vom Freistaat und den Förderprogrammen der Europäischen Union unterstützt. In der laufenden Förderperiode (2007 bis 2013) standen für das Programm Sachsen-Polen 105 Millionen Euro zur Verfügung. Davon sind ca. 20 Millionen Euro in Projekte geflossen, an denen Lubuskie entweder als Leadpartner oder Programmpartner beteiligt war.

Nach ihrem Arbeitsgespräch und einem gemeinsamen Mittagessen haben Tillich, Polak und die Mitglieder der Arbeitsgruppe an einer Führung durch das Staatsweingut teilgenommen. Die Wojewodschaft Lebuser Land ist das einzige Weinanbaugebiet in Polen.


Kontakt

Sächsische Staatskanzlei

Regierungssprecher Ralph Schreiber

Telefon: +49 351 564 10300

Telefax: +49 351 564 10309

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