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Sachsens Schüler Spitze in Mathematik und Naturwissenschaften

11.10.2013, 11:33 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Kurth: „Sachsens Lehrer leisten eine hervorragende Arbeit. Die guten Ergebnisse sind ihr Verdienst.“

Sachsens Schüler sind deutschlandweit Spitze in Mathematik und Naturwissenschaften. Das zeigt der Bundesländer-Leistungsvergleich, der heute (11. Oktober 2013) von der Kultusministerkonferenz in Berlin vorgestellt wurde. In der Gesamtbetrachtung belegen Sachsens Schüler der neunten Jahrgangsstufe in den geprüften Fächern Mathematik, Biologie, Chemie und Physik überall den ersten Platz. In Sachsen gelingt es zudem, die Gruppe der leistungsschwachen Schüler gering zu halten.

„Am hervorragenden Abschneiden der sächsischen Schüler haben natürlich Sachsens Lehrerinnen und Lehrer einen enormen Anteil. Ohne ihre gute Arbeit wäre dieser tolle Erfolg nicht denkbar gewesen“, sagte Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth. Die Ministerin machte zudem darauf aufmerksam, wie wichtig guter Unterricht ist. „Gute Schule ist guter Unterricht. Auch in Zukunft werden wir alles daran setzen, die Unterrichtsqualität weiter zu sichern. Dabei kommt es vor allem darauf an, beim Generationswechsel im Lehrerzimmer das Niveau zu halten und auszubauen. Es ist wichtig, dass die älteren Lehrer ihre Erfahrungen an die jüngeren weitergeben und die frisch ausgebildeten Pädagogen neue Erkenntnisse in den Unterricht einbringen“, betonte Kurth.

Als weitere Gründe für das gute Abschneiden nannte die Kultusministerin auch die über zwei Jahrzehnte gehende Kontinuität im sächsischen Schulsystem und die damit mögliche konsequente Umsetzung einer MINT-Strategie an Sachsens Kitas und Schulen. „Bereits in der frühkindlichen Bildung beginnen wir mit der mathematisch-naturwissenschaftlichen Förderung. Die Fördermaßnahmen setzen sich mit einem hohen Anteil der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer an den Gesamtwochenstunden von zum Teil deutlich über 30 Prozent in der Grundschule und allen weiterführenden Schulen fort“, so Kultusministerin Brunhild Kurth. So zeigt ein Vergleich der Stundentafeln (Stand Mai 2012) der Gymnasien, dass in Sachsen mit mindestens 60 Stunden in der Woche der Anteil der Naturwissenschaften und Mathematik deutlich höher ist als in anderen Bundesländern. Sächsische Schüler beteiligen sich außerdem traditionell an einer Vielzahl von mathematischen, naturwissenschaftlichen, informatorischen und technischen Wettbewerben auf nationaler wie internationaler Ebene. Von den rund 61 regelmäßig wiederkehrenden Schülerwettbewerben sind allein 23 dem MINT-Bereich zugeordnet. Mit dieser umfangreichen MINT-Strategie kommt Sachsen auch der Forderung der Wirtschaft nach, die schon heute dringend Fachkräfte in diesen Bereichen braucht.

An dem Bundesländer-Schulleistungsvergleich 2012 nahmen aus Sachsen 61 Schulen, davon 27 Gymnasien, 30 Mittelschulen (jetzt: Oberschulen) und vier Förderschulen teil.

Den Bericht und eine Zusammenfassung der Ergebnisse mit entsprechenden Tabellen finden Sie unter http://www.iqb.hu-berlin.de/laendervergleich/lv2012/Bericht


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Pressesprecher Dirk Reelfs

Telefon: +49 351 564 65100

Telefax: +49 351 564 65019

E-Mail: presse@smk.sachsen.de

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