Hauptinhalt

Transfer technologischer Spitzenleistungen für die Region wird ausgebaut

11.09.2013, 13:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Spatenstich für neues „Fraunhofer-Kunststoffzentrum Oberlausitz“

In Zittau erfolgte heute der Spatenstich für den Neubau eines Technikums des Chemnitzer Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU). Seit 2011 betreibt das Fraunhofer-Institut am Standort Zittau eine Projektgruppe „Technologietransfer Produktionstechnik im Dreiländereck“. Diese Außenstelle soll nun zum „Fraunhofer-Kunststoffzentrum Oberlausitz“ ausgebaut werden.

Wissenschafts- und Technologieministerin Sabine von Schorlemer erklärte heute bei der Veranstaltung: "Forschung, Entwicklung und Innovation sind wichtige Treiber für die wirtschaftliche Dynamik einer Region. Mit dem Ausbau der Projektgruppe des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik zum ‚Fraunhofer-Kunststoffzentrum Oberlausitz‘ kann ein solcher Entwicklungsschub erfolgreich gelingen. Den Unternehmen in der Region werden hier technologische Spitzenleistungen geboten. Und auch für die Hochschule Zittau/Görlitz erschließt sich mit der neu entstandenen Kooperationsmöglichkeit ein ganzes Bündel weiterer Chancen. Die personellen Verschränkungen beider Einrichtungen werden neue Synergien heben und den Wissenschaftsstandort insgesamt stärken. Das vom Bund neu aufgelegte Förderprogramm zur engeren Vernetzung zwischen Fraunhofer und Fachhochschulen ist für diesen weiteren Ausbau sehr hilfreich.“

Durch die Einrichtung einer Professur „Funktionsintegrierende Kunststofftechnologien“ an der Hochschule Zittau/Görlitz soll die Zusammenarbeit zwischen beiden Einrichtungen weiter ausgebaut werden. Damit erfolgt auch eine Stärkung der Ingenieurwissenschaften und profiliert sich die Einrichtung weiter als Hochschule für Energie und Umwelt.

Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) ist einer der wichtigsten Partner im Bereich Forschung und Entwicklung für sächsische Unternehmen. Im Rahmen der sächsischen Technologieförderung 2007 bis 2013 erhielt das IWU insgesamt rund 15 Millionen Euro für die Bearbeitung von 47 Verbundprojekten mit über 70 sächsischen Unternehmen. Diese Kompetenzen sollen nun verstärkt auch im Dreiländereck zum Tragen kommen. Ebenso war das IWU beim Forschungsprogramm des Bundes „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ erfolgreich. Es ist am Konsortium„smart3“ beteiligt, welches zu den zehn ausgewählten Gewinnern gehört.

Der Freistaat Sachsen unterstützt die 2011 gegründete Projektgruppe in den Jahren 2011 bis 2015 mit einer Anschubfinanzierung von 5 Millionen Euro.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pressesprecher Falk Lange

Telefon: +49 351 564 60200

E-Mail: falk.lange@smwk.sachsen.de

zurück zum Seitenanfang