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S 38 in Wermsdorf: Bau der Ortsumgehung und Ausbau südlich Wermsdorf beginnt

06.05.2013, 13:30 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Staatsminister Morlok: „Ausbau bedeutet mehr Verkehrssicherheit und Entlastung vom Durchgangsverkehr für Wermsdorf“

Der Ausbau der Staatsstraße 38 in Wermsdorf hat begonnen: Staatsminister Sven Morlok hat heute gemeinsam mit dem ersten Beigeordneten des Landkreises Leipzig, Ulrich Fiedler, sowie dem Präsidenten des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, Rainer Förster die Ausbauarbeiten mit einem Spatenstich gestartet.

„Für den Freistaat haben der Ausbau und der Erhalt des sächsischen Straßennetzes Priorität. Die Staatsstraße 38 ist eine wichtige Anbindung der Landkreise Leipzig und Nordsachsen an das Autobahnnetz. Der Ausbau der S 38 ist daher ein wesentlicher Beitrag für eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. Zudem wird Wermsdorf durch den Bau der Ortsumgehung vom überörtlichen Durchgangsverkehr entlastet. Die Baumaßnahmen tragen nicht nur zur Verkehrssicherheit bei, sondern stärken auch die Wirtschaftsregion Leipzig-Nordsachsen“, betonte Staatsminister Sven Morlok.

Durch den Aus- bzw. Neubau der S 38 zwischen den Ortslagen Mutzschen und Wermsdorf wird eine effiziente Straßenverbindung zwischen den Mittelzentren Oschatz und Grimma und vor allem ein leistungsfähiger Zubringer zur Bundesautobahn 14 für die Landkreise Leipzig und Nordsachsen hergestellt. Die Baumaßnahme führt darüber hinaus zu einer wesentlichen Erhöhung der Verkehrssicherheit. So wird der Knotenpunkt der S 38 mit der K 8333 nach Göttwitz (sogenannte Göttwitzkurve), der gegenwärtig eine Unfallhäufungsstelle darstellt, zum Kreisverkehr umgebaut. Zwischen den Ortslagen Mutzschen und Wermsdorf wird zudem ein durchgängiger, straßenbegleitenden Rad- und Gehweg errichtet.

Die Verkehrsfreigabe ist für 2015 geplant. Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben belaufen sich auf rund 19,4 Millionen Euro und werden zu 75 Prozent mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.


Kontakt

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Pressesprecher Jens Jungmann

Telefon: +49 351 564 80600

Telefax: +49 351 564 80680

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