Hauptinhalt

Ausbau der Spitzenforschung an der Technischen Universität Dresden

27.02.2013, 14:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Exzellenzcluster „Center for Advancing Electronics Dresden“ eröffnet

Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, hat heute das Exzellenzclusters Center for Advancing Electronics Dresden (cfaed) offiziell eröffnet. Die Veranstaltung fand unter Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Wissenschaft und Industrie in der Technischen Universität Dresden statt.

Ministerin von Schorlemer betonte, dass im cfaed weithin sichtbare Spitzenforschung betrieben wird und das Cluster damit ein entscheidender Baustein für die Exzellenz der TU Dresden ist: „Das Cluster ist aber auch von großer strategischer Bedeutung, sowohl für den Mikroelektronikstandort Sachsen als auch für ganz Deutschland. Wir brauchen innovative Ideen, um im globalen Wettbewerb an der Spitze zu bleiben. Das Exzellenzcluster ist Paradebeispiel dafür, wie wir unser Wissenspotenzial im Freistaat halten und unsere Stärken ausbauen können.“

Gefördert mit insgesamt 28 Millionen Euro sucht das cfaed neue Wege in der Mikro- und Nanoelektronik für elektronische Informationsverarbeitungssysteme der Zukunft. Halbleiterchips, die Bausteine dieser Systeme, sind die Basis für die Informations- und Kommunikationstechnologie, welche die heutige Welt entscheidend prägen. Bereits im Jahr 2020 werden jedoch die Möglichkeiten der herkömmlichen Halbleitertechnik physikalische Grenzen erreichen. Deshalb beschreiten die Dresdner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler völlig neue und ungewöhnliche Wege.

Der Prorektor für Forschung der TU Dresden, Professor Gerhard Rödel, wies auf die enge Verzahnung mit Maßnahmen hin, die im Rahmen des Zukunftskonzeptes der TU Dresden umgesetzt werden: „Die Exzellenz-Universität TU Dresden und das Exzellenzcluster cfaed arbeiten mit aufeinander abgestimmten Konzepten. So werden beispielsweise die Doktoranden des cfaed auch von der im Rahmen der Exzellenz-Universität entstehenden Graduiertenakademie profitieren.“


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pressesprecher Falk Lange

Telefon: +49 351 564 60200

E-Mail: falk.lange@smwk.sachsen.de

zurück zum Seitenanfang