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250 Jahre Frieden von Hubertusburg

15.02.2013, 14:38 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Bild Briefmarke

Eine kleine Briefmarke zum großen Jubiläum

Heute jährt sich zum 250. Mal der Friedensschluss von 1763, der den Siebenjährigen Krieg beendete. Aus diesem historisch bedeutenden Anlass begann das Festjahr mit einem ökumenischen Gottesdienst, der von Herrn Landesbischof Bohl und Herrn Bischof em. Reinelt gestaltet wurde. Der Gottesdienst fand in der von den Plünderungen im Siebenjährigen Krieg verschonten Kapelle in Schloss Hubertusburg statt. Weiterhin präsentierte das Bundesministerium der Finanzen anlässlich des Friedensschlusses die neue Sonderbriefmarke „250 Jahre Frieden von Hubertusburg“.

Im Rahmen einer festlichen Feierstunde stellte Dr. Hans Bernhard Beus, Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen die Sonderbriefmarke im Ovalsaal des Schlosses vor. Ein Album mit Erstdrucken der Briefmarke überreichte Herr Staatssekretär Beus u.a. an Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland, an Umweltminister Frank Kupfer und an Herrn Matthias Müller, Bürgermeister der Gemeinde Wermsdorf.

Finanzminister Unland: „Die historische Bedeutung von Schloss Hubertusburg wird auch zukünftig Anziehungspunkt für Menschen aus der ganzen Welt sein und die Kulturlandschaft in Sachsen bereichern. Der Geist des Friedens von Hubertusburg wird durch die Sonderbriefmarke in die Welt getragen und weitere Anerkennung finden.“

Staatsminister Frank Kupfer: „Die Herausgabe der Sonderbriefmarke reiht sich ein in zahlreiche Veranstaltungen, mit denen wir 2013 an dieses historische Jubiläum erinnern. Der Hubertusburger Frieden war ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung Sachsens“.

Der Rundflügel, jener Ort in dem im Jahre 1763 die Friedensverhandlungen zwischen Sachsen, Österreich und Preußen stattfanden, wird von den südlichen Nebenflügeln eingeschlossen. 2009 hat hier das Archivzentrum Hubertusburg mit der Zentralwerkstatt für Erhaltung und Restaurierung von Archiv- und Bibliotheksgut seine Arbeit aufgenommen. In die Schlossanlage Hubertusburg investierte der Freistaat seit 1991 insgesamt rund 90 Mio. Euro.

Vom 28. April bis 5. Oktober präsentieren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden die Ausstellung „Die königliche Jagdresidenz Hubertusburg und der Frieden von 1763“ in Schloss Hubertusburg. Mit zahlreichen Exponaten wird die höfische Prachtentfaltung unter August III., die Geschichte der Parforcejagd in Sachsen, der Siebenjährige Krieg und der Hubertusburger Frieden thematisiert.

Informationen zur Sonderbriefmarke:

Die Sonderbriefmarke „250 Jahre Frieden von Hubertusburg“ wurde von dem Grafiker Matthias Wittig aus Berlin gestaltet. Die Marke hat einen Wert von 90 Cent und ist in den Filialen der Deutschen Post AG erhältlich.

Motiv: Grafische Gestaltung: Matthias Wittig, Berlin
Foto: © Uwe Letzel, Leipzig
Entwurf: Matthias Wittig, Berlin
Wert: 90 Cent

Zur Historie:

Die Schlossanlage Hubertusburg wurde von 1721 bis 1724 von Johann Christoph Naumann erbaut. Sie sollte als neues Schloss für den Sohn und späteren Thronfolger August des Starken dienen. Als Jagdschloss nach dem Schutzpatron der Jagd, Sankt Hubertus, benannt, wurde die Anlage 1736 durch Johann Christoph Knöffel umgebaut und diente als zweite Residenz des Sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs August III. Seitdem ist Hubertusburg ein markantes Zeugnis des Sächsischen Barock, das zu den wichtigsten Jagdschlossanlagen der europäischen Barockkultur zählt.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium der Finanzen

Pressesprecherin Sandra Jäschke

Telefon: +49 351 564 40060

Telefax: +49 351 564 40069

E-Mail: presse@smf.sachsen.de

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