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Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer besucht TU Bergakademie Freiberg

13.02.2013, 14:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, hat heute die TU Bergakademie Freiberg besucht. Hier besichtigte sie den Sonderforschungsbereich 799 „Trip-Matrix-Composite“ und nahm an einem Rundgang durch die dortige Universitätsbibliothek teil.

Der an das Institut für Werkstofftechnik angegliederte Sonderforschungsbereich arbeitet bereits seit dem Jahr 2008 an innovativen Hochleistungsverbundstoffen aus Stahl und Keramik. Die dabei entwickelten Wabenkörper haben ein überdurchschnittliches Energieaufnahmevermögen. Sie kommen deshalb in der Verkehrstechnik für Crash-Strukturen oder im Maschinenbau für verschleißbeanspruchte Komponenten zum Einsatz. Die Freiberger Forscher werden seit dieser Zeit von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Sachsens Wissenschaftsministerin äußerte sich heute lobend zu diesem Forschungsprojekt: „Im Juni 2012 wurde der Sonderforschungsbereich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft evaluiert und erhielt eine hervorragende Bewertung. Die Förderung in Höhe von zehn Millionen Euro ermöglicht eine Fortsetzung bis 2016. Das aus Doktoranden, Nachwuchs- sowie erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bestehende Team betrachtet während seiner integrativen Forschung die gesamte Innovationskette vom Werkstoff bis zum Bauteil.“

In der zweiten Forschungsperiode soll das gezielte Design der Verbundwerkstoffe im Mittelpunkt stehen. In insgesamt 18 Teilprojekten sollen neue Anwendungsmöglichkeiten der Hochleistungsverbundstoffe, zum Beispiel für den Leichtbau, erschlossen werden.

Außerdem besichtigte die sächsische Wissenschaftsministerin in Begleitung des Rektors der TU Bergakademie Freiberg, Prof. Dr. Bernd Meyer, die Universitätsbibliothek. Sabine von Schorlemer bedauerte, dass im Moment keine Mittel für einen Neubau der Bibliothek im laufenden Doppelhaushalt eingeplant sind. Sie wies aber gleichzeitig darauf hin, dass dieser Neubau bei ihr hohe Priorität habe, vor allem auch um den Qualitätsanforderungen für das wissenschaftliche Arbeiten der Studierenden in Freiberg künftig gerecht zu werden.

Bis es aber dazu kommen werde, soll die Bibliothek ertüchtigt werden, um eine Weiternut- zung sicherzustellen. Das betrifft in erster Linie Brandschutzmaßnahmen und Maßnahmen zur Gewährleistung des Arbeitsschutzes.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pressesprecher Falk Lange
Telefon: +49 351 564 60200
E-Mail: falk.lange@smwk.sachsen.de
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