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Informationen zu Markennamen auf Etiketten der möglicherweise in Betracht kommenden betroffenen Erzeugnisse

17.09.2012, 17:28 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Das sächsische Verbraucherschutzministerium informiert, dass vom tschechischen Gesundheitsministerium nun erstmals folgende Spirituosenmarken im Zusammenhang mit den Methanolvergiftungen in Tschechien genannt wurden:
Lassky Tuzemak, Tuzemak, Svestkova Vodka, Vodka Lunar, Hanacka Vodka, Merunka Borovicka.

Die neuen Informationen gingen über das Schnellwarnsystem der Europäischen Kommission, dem „Rapid Alert System for Food and Feed“ (RASFF) und über die Polizeibehörden Tschechiens ein. Informationen zu den Vertriebswegen liegen noch nicht vor.
Große Vorsicht ist bei den genannten Marken und nach wie vor bei Alkohol unklarer Herkunft geboten. Das Ministerium wird die Meldung im Internet unter www.lebensmittelwarnung.de einstellen.

Wie über RASFF berichtet, wurden in Tschechien die Spirituosen in kleinen Geschäften und an Ständen in der Region rund um Ostrava, meistens in Plastegefäßen ohne Etikettierung, verkauft. Die Herkunft der Ware ist noch immer nicht bekannt. Die tschechischen Polizei- und Zoll-Behörden ermitteln weiter.

Am 14.9.2012 hatte das sächsische Verbraucherschutzministerium über mehrere Todesfälle und Erkrankungen in Tschechien nach dem Verzehr von Methanolhaltigem Alkohol berichtet und vor dem Verzehr von Alkohol ohne Etikettierung und mit unklarer Herkunft verwiesen.


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Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

Pressesprecherin Juliane Morgenroth

Telefon: +49 351 564 55056

Telefax: +49 351 564 55060

E-Mail: presse@sms.sachsen.de

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