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Wegweiser damals wie heute: 20 Jahre Fachhochschulen in Sachsen

01.06.2012, 14:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Sachsens Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer gratuliert

Vor 20 Jahren setzte der Sächsische Landtag mit dem Hochschulstrukturgesetz die Grundpfeiler der sächsischen Hochschullandschaft. Das Ergebnis war langfristig die Gründung von fünf Universitäten, fünf Kunsthochschulen und eben auch die der sächsischen Fachhochschulen in Dresden, Leipzig, Mittweida, Zittau und Zwickau. Die Einrichtung der neuen Institutionen bot Raum für Wachstum. Dank des unermüdlichen Engagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort, wie der Unterstützung der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen gelang es, die Fachhochschulen zu dem zu machen, was sie heute sind – ein bedeutender und erfolgreicher Bestandteil der sächsischen Hochschullandschaft. Sachsens Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer gratulierte zu dieser Leistung bei der heutigen Festveranstaltung in Leipzig.

Unter dem Leitbild „Erneuern und Bewahren“ wurden die neuen Institutionen vor 20 Jahren mit der Aufgabe betraut, lebendige Tradition zu übernehmen oder überkommene Vorläufereinrichtungen aufzulösen. Die Fachhochschulen sollten Fachgebiete abdecken, die von Architektur über Maschinenbau, Sozialwesen, Physikalischer Technik, Kraftfahrzeugtechnik bis zu Wirtschaftsinformatik und Angewandte Kunst reichen. Zwei Jahrzehnte unermüdlicher Arbeit haben die heutigen erwachsenen Fachhochschulen hervorgebracht, die durch ihre Innovationskraft zu Recht als „Hochschulen für Angewandte Wissenschaften“ eine neue Qualität beanspruchen.
Diese Hochschulen für „Angewandte Wissenschaften“ sind sowohl bei Studierenden als auch bei Arbeitgebern gefragter Partner. Gegenwärtig vertrauen 26.000 junge Menschen ihre Ausbildung und berufliche Zukunft der Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz der akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. „Dass diese Wahl eine gute ist, zeigen Generationen hochqualifizierter Absolventen, die der sächsische Arbeitsmarkt dringend benötigt und daher gerne aufnimmt“, so Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer. Für kleine- und mittelständische Unternehmen sind die „Hochschulen für Angewandte Wissenschaften“ Partner und Impulsgeber zugleich und auch mit den „Global Players“ wie BMW, dem Gastgeber der heutigen Festveranstaltung und anderen Größen der sächsischen Wirtschaft, stehen sie in enger Zusammenarbeit.

So erfolgreich die Bilanz der vergangenen 20 Jahre ist, so wichtig ist es auch, sich in einer Zukunft erfolgreich zu behaupten, die große Herausforderungen bereithält, sei es der demographische Wandel, die begrenzten Rohstoffe oder der globale Wettbewerb. „Dies macht es nötig, die einzig erweiterbare Ressource besser zu nutzen: Bildung und Wissen. Nur auf diesem Weg können wir unsere gemeinsame Zukunft absichern und gestalten“, machte Sabine von Schorlemer in ihrem Grußwort deutlich. Gleichzeitig ist sie sich sicher, dass die Sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Vorreiter sein können: „Durch ihren offenen konstruktiven Diskurs über Lehre und Forschung, ihre Profile und Schwerpunkte werden sie auch in den kommenden zwanzig Jahren Wegweiser sein.“


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pressesprecher Falk Lange
Telefon: +49 351 564 60200
E-Mail: falk.lange@smwk.sachsen.de
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