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Sachsens Wissenschaftsministerin diskutiert mit Studierenden über die aktuelle Lage der sächsischen Hochschulen

10.05.2012, 16:52 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

„Die Sächsische Staatsregierung wird auf der Basis des Hochschulpaktes 2020 und unter Einsatz der entsprechenden Mittel durch zeitlich befristete Beschäftigungsverhältnisse im akademischen Mittelbau und durch vorgezogene Berufungen den Hochschulen die Instrumente an die Hand geben, die besondere Lehrlast in den nächsten Jahren zu bewältigen. Konkret sollen bereits zur Vorbereitung des anstehenden Wintersemesters 2012/2013 rund 150 zusätzliche Einstellungen im akademischen Mittelbau erfolgen können und im Folgejahr eine weitere Tranche mit weiteren 60 Einstellungen im Mittelbau und 90 vorgezogenen Berufungen folgen, also alles in allem 300 Stellen. Der Einsatz soll zielgerichtet im Sinne der Schwerpunktsetzungen der Hochschulen erfolgen. In sehr konstruktiven Gesprächen habe ich zwischenzeitlich mit dem sächsischen Finanzminister geklärt, wie die erforderlichen Maßnahmen durch Mittel aus dem Hochschulpakt haushaltrechtlich abgesichert werden, die der Bund bereitstellt und über deren Verwendung der Freistaat Sachsen Rechenschaft ablegen muss. Es ist beabsichtigt, die Hochschulen in der nächsten Woche zu unterrichten, damit sie rechtzeitig reagieren und mit den Vorbereitungen für das Wintersemester 2012/2013 beginnen und die entsprechenden Bedarfe melden können.“ Dies erklärte die sächsische Wissenschaftsministerin heute in Dresden anlässlich einer Demonstration von Studierenden sächsischer Hochschulen.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Günther Schneider, dem Vorsitzenden des Arbeitskreises „Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien“ der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag empfing Sabine von Schorlemer eine Delegation von zwölf Studierenden, um mit ihnen die anstehenden Fragen und Vorstellungen zur augenblicklichen Situation an den Hochschulen im Lande zu erörtern.

„Die sächsischen Hochschulen sind leistungsfähig und durch hohe Qualitätsstandards in der Lehre geprägt“, sagte die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst zum Abschluss des einstündigen Gesprächs. „Dies ist sicher auch ursächlich für den Zustrom von Studienanfängerinnen und Studienanfängern. Bereits im Februar dieses Jahres, zum Zeitpunkt der Bekanntgabe der Daten durch das Statistische Landesamt, hat die Sächsische Staatsregierung den Handlungsbedarf erkannt. Es war festzustellen, dass durch eine Reihe von Effekten, z. B. der Aussetzung der Wehrpflicht und dem deutlich gestiegenen Interesse von Studienberechtigten aus anderen Bundesländern, die bisherigen durch die Kultusministerkonferenz erstellten Prognosen der Studienanfänger überarbeitungsbedürftig sind.“


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pressesprecher Falk Lange

Telefon: +49 351 564 60200

E-Mail: falk.lange@smwk.sachsen.de

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