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Kompetenzschulen auf Erfolgskurs:

10.05.2012, 13:19 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Sächsische Promovierende sind stark interessiert an Weiterbildung/Weitere Kompetenzschule an der HTWK Leipzig eröffnet

CompeTE+, kurz für „Competence Training for a Higher Employablity“, das ist der Name der neuen Kompetenzschule an der HTWK (Hochschule für Wirtschaft, Tech-nik und Kultur) Leipzig, die gerade feierlich eröffnet wurde. Die Zahl der Kompetenzschulen in Sachsen nimmt zu und das ist einer der Beweise für den Erfolg der Einrichtungen. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist eine der zentralen Aufgaben der sächsischen Hochschulen. Sachsens Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hält diese Nachwuchsförderung für äußerst bedeutsam und deshalb finanziert der Freistaat – gemeinsam mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) – Kompetenzschulen an den Hochschulstandorten Chemnitz, Dresden, Freiberg, Leipzig und Zittau. Die Einrichtungen widmen sich der überfachlichen Berufsqualifizierung von insgesamt 12.000 Doktorandinnen und Doktoranden. Seit 2009 gibt es die Kompetenzschulen, die erste startete an der IHI (Internationales Hochschulinstitut) Zittau, gefördert durch den ESF und den Freistaat. Weitere folgten 2010 und 2011 - und diese Weiterbildungsangebote erfreuen sich großer Beliebtheit.

Der berufliche Werdegang führt Promovierende nicht zwangsläufig in den Bereich der Wissenschaft. „Tatsächlich erhalten nur wenig Promovierende im Freistaat Sachsen die Chance für eine weitere Hochschullaufbahn und damit einen Verbleib an den Hochschulen. Umso wichtiger ist es, eine breite Nachwuchsförderung an den Universitäten zu entwickeln, um genügend hochqualifizierte Arbeitskräfte im Land zu halten“, so die sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer. Genau hier greift das Ausbildungsangebot der sächsischen Kompetenzschulen. Ihr Ziel ist es, die exzellente fachliche Qualifizierung zu ergänzen und Promovierende auf eine Karriere als Führungskraft vorzubereiten. Dazu zählen Schlüsselqualifikationen wie Managementkompetenzen, Wissenschaftskommunikation, Teamführung oder interkulturelle Kompetenz. Letztlich sollen die Kompetenzschulen den Promovierenden zusätzliche Voraussetzungen für den optimalen Berufseinstieg mitgeben, ob in Wissenschaft oder Wirtschaft. Die Nachwuchskräfte werden so für attraktive Arbeitsplätze im Freistaat ausgebildet und gewonnen.

Wo solch hohe Qualifikation vorhanden ist, bleibt auch das Interesse der sächsi-schen Unternehmen nicht aus. Die Ausbildung an den Kompetenzschulen stößt bei Unternehmern auf eine breite Resonanz. Überfachliche Kompetenzen sind gefragt und außerordentlich wichtig im Unternehmensalltag, wie zum Beispiel beim Projektmanagement oder der Mitarbeiterführung.

Die Weiterbildungsangebote erfreuen dabei nicht nur die Unternehmerseite, sondern sie sind auch bei den Promovierenden beliebt, wie die sehr hohen Anmeldezahlen und auch Umfragen an den verschiedenen Hochschulstandorten belegen. Benjamin Bigl, Sprecher des Promovierendenrats der Universität Leipzig, bestätigt: „Für die sächsischen Promovierenden ist das Angebot der Kompetenzschulen eine sehr gute Gelegenheit, sich auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorzubereiten. Dabei erweitert sich auch der Horizont jenseits des eigenen Dissertationsthemas und des Lehrstuhls.“

Die Kompetenzschulen werden noch bis zum Jahr 2013 aus Mitteln des ESF und des Freistaates Sachsen finanziert.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pressesprecher Andreas Friedrich

Telefon: +49 351 564 60200

Telefax: +49 351 564 60299

E-Mail: andreas.friedrich@smwk.sachsen.de

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