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Leistungsstarke sächsische Hochschulen

12.01.2012, 09:57 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Drittmitteleinnahmen um 23,4 Prozent gestiegen

„Eine zum wiederholten Male starke Steigerung der Drittmitteleinnahmen ist Beweis für die Leistungsstärke der sächsischen Hochschulen. Im deutschlandweiten Wettbewerb um die Fördermittel der Europäischen Union, des Bundes, der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie der Wirtschaft erzielten sie ein hervorragendes Ergebnis und zeigten damit erneut, dass sie ein attraktiver Forschungspartner sind. Mit rund 23-prozentiger Steigerung im Vergleich zum Vorjahr konnten insgesamt 423,7 Millionen Euro eingeworben werden. Die größten Anteile kamen aus den Mitteln des Bundes (mit 139,4 Millionen Euro), und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (mit 100,6 Millionen Euro). Des Weiteren konnten die Anteile der gewerblichen Wirtschaft auf 77,9 Millionen Euro gesteigert werden – 2009 waren es noch 67,5 Millionen Euro. Auch die Europäische Union leistet mit 71,3 Millionen Euro einen wichtige Beitrag“, erklärt die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, heute in Dresden.

Im Jahr 2010 wurden von Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen im Freistaat Sachsen bei öffentlichen und anderen Bereichen Drittmittel in Höhe 423,7 Millionen Euro eingeworben. Das sind 80,3 Millionen mehr als im Jahr zuvor (343,4 Millionen Euro).

Drittmittel sind Gelder zur Förderung von Forschung und Entwicklung sowie zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Lehre, die zusätzlich zum regulären Haushalt bei öffentlichen oder privaten Stellen eingeworben werden können. Diese werden zumeist zur Finanzierung von zusätzlichem Personal sowie zur finanziellen Ausstattung von Forschungsprojekten genutzt.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pressesprecher Falk Lange

Telefon: +49 351 564 60200

E-Mail: falk.lange@smwk.sachsen.de

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