Sachsen startet neue kooperative Studiengänge
21.01.2009, 13:50 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Kleine und mittlere Unternehmen können sich auf KarriereStart 2009 informieren
Ab sofort gibt es eine weitere Möglichkeit für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), ihre Führungskräfte zielgenau auszubilden. In Zusammenarbeit zwischen Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium sind neue kooperative Studiengänge entstanden, die den Kammerabschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit einem Bachelor-Studium an einer Fachhochschule kombinieren.
„Das ist eine tolle neue Möglichkeit, die gezielt den kleinen und mittleren Unternehmen helfen wird, ihren Bedarf an Führungskräften zu decken“, so Wirtschafts- und Arbeitsminister Jurk (SPD). „Schon während des Studiums erwerben die jungen Frauen und Männer betriebsbezogene berufliche Fähigkeiten.“ Für das Projekt stehen bis 2015 17,9 Mio. Euro zur Verfügung, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert werden. Mit Studienbeginn September 2009 und 2010 stehen rund 400 Studienplätze, vor allem in Metall- und Elektroberufen sowie in der Informatik zur Verfügung.
„Theorie und Praxis im Studium eng miteinander zu verknüpfen ist ein Modell, das sich in Sachsen mit der Ausbildung an einer unserer sieben Studienakademien bereits bestens bewährt hat und sowohl von den Studierenden als auch von der Wirtschaft sehr geschätzt wird“, verweist die Sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange auf das bewährte Modell der Berufsakademie Sachsen. „Mit zusätzlichen kooperativen Studiengängen kann es nun gelingen, noch mehr junge Frauen und Männer praxisorientiert auszubilden und ihnen zugleich einen hochwertigen wissenschaftlichen Abschluss zu vermitteln.“
„Nutzen Sie die Chance!“, appellierte Staatsminister Jurk an kleine und mittlere Unternehmen. Bereits auf der Aus- und Weiterbildungsmesse „KarriereStart 2009“ können sich alle informieren, die eine Ausbildung mit kooperativem Studiengang durchführen möchten. Die Messe findet vom 23.-25. Januar 2009 in Dresden statt. Details sind außerdem in Kürze bei den Lehrstellenbörsen von IHK und HWK und unter www.bildungsmarkt-sachsen.de sowie den in der Anlage genannten Dienstleistern zu erfahren. Auskünfte erteilt auch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, Herr Reimo Finke, telefonisch unter Tel.: (0351) 564-8277 oder per Mail unter Reimo.Finke@smwa.sachsen.de.