Fördermitteldatenbank FÖMISAX zukünftig mit IT-System der EU gekoppelt

28.09.2009, 13:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Der Chef der Sächsischen Staatskanzlei, Dr. Johannes Beermann, und Dr. Ulf Heinemann, Geschäftsführer der Robotron Datenbank Software GmbH, Dresden (RDS), haben heute in Dresden den Vertrag zur Weiterentwicklung der landeseinheitlichen Fördermitteldatenbank Sachsen (FÖMISAX) unterzeichnet.

FÖMISAX ist ein in Deutschland einmaliges Informations- und Recherchesystem für die in Sachsen geplanten und durchgeführten Fördervorhaben. Das System beinhaltet Informationen zu allen Maßnahmen, die in Sachsen mit Mitteln des Freistaates Sachsen, des Bundes oder mit EU-Mitteln gefördert werden.

Mit der Weiterentwicklung von FÖMISAX wird ein alle Ressorts umfassendes Controlling zur Mittelabflussüberwachung und Mittelsteuerung in Sachsen aufgebaut. Zudem wird FÖMISAX mit dem IT-System der EU zur direkten Übergabe der Zahlungsanträge und Berichterstattungen für EU-Mittel gekoppelt. Außerdem können künftig Zeitreihenauswertungen zur Entwicklung der Förderung in Sachsen abgerufen werden, während bisher nur der aktuelle Tagesbestand im Zugriff ist.

„Mit FÖMISAX haben wir in Sachsen ein einzigartiges Instrument zur Kontrolle der staatlichen Fördermittel zur Verfügung. Mit der Weiterentwicklung des Systems schaffen wir die größtmögliche Transparenz bei der Fördermittelvergabe und optimalen Komfort für alle Anwender,“ so Beermann.

RDS war bereits seit 1998 mit der Konzeption der Fördermitteldatenbank betraut und konnte sich nach der diesjährigen Neuausschreibung in einem europaweiten Verfahren erneut als Vertragspartner des Freistaats behaupten. Für die Weiterentwicklung, Wartung und Pflege der FÖMISAX stehen in den nächsten vier Jahren bis zu 2,4 Millionen Euro zur Verfügung.


Kontakt

Sächsische Staatskanzlei

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Telefon: +49 351 564 10300
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