Mann holt Kokain in Berlin – Untersuchungshaft | Lkw-Kontrollgruppe zieht Gefahrgutlaster aus dem Verkehr | Brand in leerstehendem Gebäude

06.11.2026, 14:14 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Medieninformation der Polizeidirektion Leipzig Nr. 395|26

Verantwortlich: Paul Engelmann (pe), Therese Leverenz (tl), Moritz Peters (mp)

Mann holt Kokain in Berlin – Untersuchungshaft

Ort: Leipzig und Berlin
Zeit: 04.11.2026

Am Mittwoch konnte die Kriminalpolizei eine große Menge Kokain sicherstellen, die von Berlin nach Leipzig transportiert werden sollte. Der Beschuldigte sitzt nun in Untersuchungshaft.

Aufgrund verschiedener Ermittlungsergebnisse erfuhr die Polizei, dass ein 35-jähriger Mann (tunesisch), der bei der Polizei für den Handel mit Betäubungsmitteln bekannt ist, nach Berlin fahren wollte, um dort Drogen zu holen. Dies bestätigte sich in Berlin, wo er, wie sich später herausstellte, eine Tüte mit 1,73 Kilogramm Kokain abholte. Bei der Rückfahrt nach Leipzig unterzogen Kriminalbeamte den Mann an einem Rastplatz einer Kontrolle. Neben ihm befanden sich seine Lebensgefährtin (28, deutsch) und ihre zwei Kinder (2 und 7) im Fahrzeug. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde zunächst das Auto, in dem man die Tüte mit Kokain fand, und anschließend die Wohnung des 35-Jährigen durchsucht. Das Auto wurde sichergestellt, der Mann vorläufig festgenommen und in das Zentrale Polizeigewahrsam der Polizeidirektion Leipzig gebracht. Die Frau und ihre Kinder wurden von den Beamten nach Leipzig gebracht. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Mannes wurden geringe Mengen Betäubungsmittel und eine Feinwaage gefunden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig erließ der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig gestern einen Haftbefehl gegen den Mann wegen des Tatverdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln und ordnete den Vollzug der Untersuchungshaft an. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an. (mp)

Lkw-Kontrollgruppe zieht Gefahrgutlaster aus dem Verkehr

Ort: A14, Raststätte Muldental
Zeit: 06.11.2026, gegen 08:00 Uhr

Am Freitagvormittag wies ein mit Gefahrgut beladener Lkw erhebliche Mängel auf. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

Die Lkw-Kontrollgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Leipzig führte am Freitagmorgen Kontrollen auf der Bundesautobahn 14 durch. Dabei fiel den Beamten gegen 08:00 Uhr ein Gefahrguttransport auf. Er fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit und mit zu geringem Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Das Gespann wurde an der Raststätte Muldental einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellten die Polizisten fest, dass der Auflieger einen Riss im Hauptrahmen hatte, das Bremssystem der Gefahrguteinheit erhebliche Mängel aufwies und der Gefahrgutbehälter zudem vom Auflieger zu rutschen drohte.
Ein Sachverständiger der DEKRA bestätigte die Mängel, sodass der Lkw als verkehrsuntauglich eingestuft wurde. Dem 26-jährigen Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Zudem muss er mit einer Geldbuße von bis zu 825 Euro rechnen. Dem Unternehmer droht ein Bußgeld in Höhe von 1.700 Euro. (pe)

Brand in leerstehendem Gebäude

Ort: Leipzig (Volkmarsdorf), Wurzner Straße
Zeit: 06.11.2026, gegen 04:50 Uhr

Am frühen Morgen kam es im Leipziger Stadtteil Volkmarsdorf zum Brand in einem leerstehenden Gebäude.

Beamte des Polizeireviers Leipzig-Zentrum stellten den Brand im Rahmen ihrer Streifentätigkeit fest, woraufhin die Feuerwehr hinzugezogen wurde. Noch vor Eintreffen der Kameraden der Feuerwehr, konnte der Brand durch die Polizei gelöscht und ein weiteres Ausbreiten werden. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht abschließend bezifferbar. Im Rahmen der ersten Maßnahmen konnte ein mutmaßlicher Tatverdächtiger (21, deutsch) festgestellt werden. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen und wird noch heute einem Richter vorgeführt. Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Branddelikts aufgenommen und einen Brandursachenermittler zum Einsatz gebracht. (tl)


Kontakt

Polizeidirektion Leipzig

Pressesprecher Olaf Hoppe
Telefon: +49 341 966 44400
Telefax: +49 341 966 43185
E-Mail: medien.pd-l@polizei.sachsen.de
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