Der Tagesbruch des Augustusschachtes zu Freital – Ursachen – Situation – Verwahrung

26.10.2026, 13:26 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Ankündigung zur Vortragsreihe Freiberger Kolloquium am 5. November 2026, 19:30 Uhr im großen Hörsaal, EG der neuen Universitätsbibliothek, TU Bergakademie Freiberg, Winklerstraße 3, 09599 Freiberg

Der im Jahr 1894 verwahrte Augustusschacht stellt mit ca. 4000 m³ Schachtvolumen einen der größeren Schächte im Bergbaurevier Freital dar. Der 2022 erfolgte Schachtbruch kam überraschend. Das örtliche Wissen um die Lage des Schachtes war verlorengegangen. Im Tagesbruch verschwanden mehrere Gärten und Lauben der darüber befindlichen Kleingartenanlage. Trotz bestem Grillwetter an einem Wochenende waren glücklicherweise keine Menschenleben zu beklagen.

Der Vortrag stellt die Ursachen für den ungewöhnlichen Umfang des Tagesbruches dar. Die Bruchmechanismen führten zu einer tiefgreifenden Schädigung des umgebenden Gebirges. Aus der Situation nach dem Schachtbruch ergaben sich spezielle Anforderungen für die Verwahrung. Heiko Horn stellt im Vortrag die einzelnen Teilschritte der Verwahrung vor und erläutert diese.

Heiko Horn ist Referent im Sächsischen Oberbergamt. Als Projektverantwortlicher hat er zahlreiche Maßnahmen zur akuten und präventiven Gefahrenabwehr aus dem Bergbau ohne Rechtsnachfolger betreut.

Das Freiberger Kolloquium ist eine Vortragsreihe des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, des Sächsischen Staatsarchivs/Bergarchivs Freiberg, des Sächsischen Oberbergamtes, der TU Bergakademie Freiberg, des Helmholtz-Instituts für Ressourcenforschung, der terra mineralia und des Geokompetenzzentrums Freiberg e.V.


Kontakt

Sächsisches Oberbergamt

Pressesprecher Oberberghauptmann Prof. Dr. Bernhard Cramer
Telefon: +49 3731 372 9001
Telefax: +49 3731 372 9009
E-Mail: pressestelle@oba.sachsen.de

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