SIB baut Ladeinfrastruktur für Elektro-Dienstfahrzeuge konsequent aus

09.10.2026, 09:34 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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In Pillnitz wurden die ersten Wallboxen aus dem aktuellen Rahmenvertrag in Betrieb genommen (© John, SIB)

Oliver Gaber, Kaufmännischer Geschäftsführer des SIB und Dr. Axel Cunow, Finanzvorstand der SachsenEnergie

In Pillnitz wurden die ersten Wallboxen aus dem aktuellen Rahmenvertrag in Betrieb genommen (© John, SIB)

Oliver Gaber, Kaufmännischer Geschäftsführer des SIB und Dr. Axel Cunow, Finanzvorstand der SachsenEnergie

Oliver Gaber, Kaufmännischer Geschäftsführer des SIB und Dr. Axel Cunow, Finanzvorstand der SachsenEnergie

In Pillnitz wurden die ersten Wallboxen aus dem aktuellen Rahmenvertrag in Betrieb genommen

Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) hat in den letzten Jahren erfolgreich eine flächendeckende Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Dienst-Kfz (E-Dienst-Kfz) in den Liegenschaften des Freistaates Sachsen geschaffen. Die Ladeinfrastruktur umfasst aktuell 823 Ladepunkte auf 312 Liegenschaften. Aufgrund der fortwährenden Elektrifizierung des Fuhrparks der Behörden und Einrichtungen des Freistaates Sachsen werden die bestehende Ladeinfrastruktur in den nächsten Jahren weiter verdichtet und zusätzliche Standorte mit Ladepunkten ausgestattet. Dazu hat der SIB Mitte des Jahres einen Rahmenvertrag über die Lieferung von Wallboxen, Stelen und Energiemanagementsystemen mit SachsenEnergie geschlossen.

Die ersten vier abgerufenen Wallboxen mit jeweils zwei Ladepunkten konnten nun erfolgreich auf der Liegenschaft des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) in Dresden Pillnitz in Betrieb genommen werden.

Oliver Gaber, Kaufmännischer Geschäftsführer des SIB: »Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist ein klares Zeichen für mehr Nachhaltigkeit und ein sichtbares Bekenntnis zur ökologischen Verantwortung des Freistaates. Mit jedem neuen Ladepunkt optimieren wir die flächendeckenden Voraussetzungen für die erfolgreiche Umstellung der Dienstfahrzeuge des Freistaates Sachsen auf Elektromobilität.«

Dr. Axel Cunow, Finanzvorstand der SachsenEnergie: »Eine verlässliche Ladeinfrastruktur entsteht nicht über Nacht. Sie basiert auf Erfahrung, technischer Kompetenz und einem zuverlässigen Betrieb. SachsenEnergie bringt diese Erfahrung aus vielen Jahren Praxis in Sachsen mit. Deshalb freuen wir uns sehr, unsere Expertise nun auch für den Freistaat Sachsen einzusetzen. Die Zusammenarbeit bündelt regionale Kompetenz und schafft Synergien, die den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur unterstützen.«

Gemeinsam mit den bestehenden vier Ladepunkten stehen auf der Liegenschaft in Pillnitz ab sofort zwölf Ladepunkte für die Nutzung durch Dienst-Kfz zur Verfügung. Einschließlich der erforderlichen Tiefbauleistungen wurden 40.000 Euro für die Errichtung der vier Ladestationen aufgewendet, womit der durchschnittlich angenommene Kostenrahmen von 10.000 Euro je Ladestation genau eingehalten werden konnte.

Mit dem neuen Rahmenvertrag können über eine Laufzeit von vier Jahren 500 Wallboxen mit insgesamt 850 Ladepunkten abgerufen werden. Zusammen mit den notwendigen Infrastrukturmaßnahmen wird ein Investitionsvolumen von ca. fünf Millionen Euro veranschlagt. Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Hintergrund

Der Staatsbetrieb SIB hat bereits in den letzten Jahren alle größeren Liegenschaften mit Ladepunkten ausgestattet. Um sicherzustellen, dass auch für neu angeschaffte E-Dienst-Kfz ausreichende Lademöglichkeiten zur Verfügung stehen, wurde ein neuer Rahmenvertrag für die nächsten vier Jahre abgeschlossen. Das Laden erfolgt über Drehstrom-(AC)-Ladepunkte mit 22 kW maximaler Ladeleistung über einen Typ-2-Stecker. Für ein effektives Energiemanagement kommt im Bedarfsfall ein Lastmanagement zum Einsatz. Außerdem werden die Ladepunkte auf einer digitalen Plattform (einem sogenannten Backend) verwaltet und administriert. In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Geobasisinformation Sachsen (GeoSN) wird für Bedienstete des Freistaates Sachsen eine Übersicht der Lademöglichkeiten einschließlich ihrer technischen Parameter auf der Website des SIB visualisiert.

Als größter Kommunalversorger Ostdeutschlands versorgt die SachsenEnergie-Unternehmensgruppe rund 600.000 Kundinnen und Kunden zuverlässig mit Energie, Wasser, Telekommunikation sowie energienahen Dienstleistungen und moderner Infrastruktur. SachsenEnergie ist Partner der Region Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden. Mehr als 160 kommunale Anteilseigner vertrauen auf moderne Versorgungskonzepte und ein leistungsfähiges Energiemanagement. Mit der Leistung von über 4.000 Mitarbeitenden erwirtschaftet SachsenEnergie einen Umsatz von über 5 Milliarden Euro und investiert 2026 rund 900 Millionen Euro in Infrastruktur und die Versorgungssicherheit Sachsens. SachsenEnergie betreibt derzeit 760 öffentliche Ladepunkte in Sachsen und erweitert stetig die leistungsfähige und komfortable Ladeinfrastruktur.


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