Verdacht u.a. der gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung in zwei Fällen

29.09.2026, 11:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen realisiert

Die Staatsanwaltschaft Dresden und das Landeskriminalamt Sachsen führen gegen sieben Beschuldigte deutscher Staatsangehörigkeit im Alter zwischen 20 und 35 Jahren ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Anfangsverdachts der gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil einer 5-köpfigen Personengruppe und wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Sachbeschädigung zum Nachteil einer 4-köpfigen Personengruppe.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, in der Nacht vom 4. auf den 5. August 2025 gemeinsam mit mindestens drei weiteren, bislang unbekannten, Tätern in der Äußeren Neustadt in Dresden Personengruppen nach vorangegangen verbalen Auseinandersetzungen angegriffen zu haben. Dabei sollen sie sich mit Sturmmasken vermummt und mit Bierflaschen nach den Geschädigten geworfen haben. Im Rahmen der zweiten Auseinandersetzung sollen die Beschuldigten auch auf einen Pkw, in den sich die Geschädigten flüchteten, eingetreten und einer Geschädigten unter der Aufforderung zu verschwinden einen Schlagstock und eine Schusswaffe vorgehalten haben. Die geschädigten Personen erlitten zum Teil leichte Prell- und Schnittverletzungen.

In dem Ermittlungsverfahren erfolgten am 29. September 2026 umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen in Sachsen, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern.

An dem Einsatz waren Beamte des Landeskriminalamts Sachsen, der Bereitschaftspolizei Sachsen sowie der örtlich zuständigen Polizeidienststellen beteiligt.

Die Ermittlungen dauern an.


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