Collm Klinik Oschatz: Sachsen unterstützt dringend notwendige Brandschutzmaßnahmen mit rund 1,3 Millionen Euro
23.09.2026, 10:59 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Gesundheitsministerin Köpping: »Technik auf dem neuesten Stand erhöht die Sicherheit und schützt damit Leben«
Mit rund 1,3 Millionen Euro fördert der Freistaat Sachsen dringend notwendige Brandschutzmaßnahmen an der Collm Klinik Oschatz. Es handelt sich um eine Einzelförderung nach § 14 des Sächsischen Krankenhausgesetzes.
Staatsministerin Petra Köpping: »Diese Investition ist notwendig und wichtig, damit der Brandschutz den sich wandelnden gesetzlichen Vorgaben entspricht. Die Investition sorgt dafür, dass die Klinik für die kommenden Jahre technisch optimal aufgestellt ist. Damit bekennt sich auch der Freistaat zu dem Standort und unterstreicht die wichtige Rolle der Einrichtung für die Region.«
Mit den Mitteln soll der in den 1990er Jahren als Hauptgebäude errichtete Neubau auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Dazu werden unter anderem Brandmeldeanlagen nachgerüstet, einzelne Fenster und Türen ausgewechselt sowie eine dynamische Brandfallsteuerung an den Aufzugsanlagen eingerichtet. Die Arbeiten sollen Ende 2027 abgeschlossen sein.
Die Collm Klinik Oschatz ist ein Grund- und Regelversorger mit einer Gesamtkapazität von 175 Betten und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Leipzig. Sie ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Landkreises Nordsachsen und der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA.
Im Regierungsentwurf für den Doppelhaushalt 2027/28 sind Krankenhausinvestitionen ein Schwerpunkt im Bereich des Sozialministeriums.
Gesundheitsministerin Petra Köpping: »Darum stellen wir weiterhin jährlich 140 Millionen Euro sächsische Haushaltsmittel für Krankenhausinvestitionen bereit. Diese verlässliche Unterstützung wird nun durch zusätzliche Mittel des Bundes über den Sachsenfonds deutlich verstärkt. Allein bis zum Jahr 2030 werden wir circa eine Milliarde Euro in die sächsischen Krankenhäuser investieren können. Möglich macht das das Sondervermögen des Bundes und Finanzielle Mittel aus dem Transformationsfonds. Insgesamt sollen über den Transformationsfonds bis zu 2,353 Milliarden Euro (Bundes- und Landesanteil) für Sachsens Krankenhäuser bis 2035 zur Verfügung gestellt werden. Investitionen in Krankenhäuser sind eine Investition in die Zukunft. Wir machen unsere Infrastruktur zukunftsfest und sichern die Gesundheitsversorgung langfristig.«