Amtschef Bandiko würdigt Integration der Russlanddeutschen in Sachsen

16.09.2026, 11:09 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Der Amtschef im Sächsischen Staatsministerium des Innern Ulf Bandiko nimmt heute an einem Begegnungsabend der Stiftung Erinnerung Begegnung Integration und des Aussiedlerverband Sachsen e. V. teil. Der Begegnungsabend »85 Jahre auf dem Weg: Wohin?« erinnert zum 85. Jahrestag an die Auflösung der Wolgarepublik am 28. August 1941.

Der Abend verbindet historische Erinnerung mit der Gegenwart der Russlanddeutschen in Sachsen und bietet Raum für Diskussionen über Flucht, Erinnerung, Identität und Ankommen.

Amtschef Ulf Bandiko: »Rund 150.000 Aussiedler und Spätaussiedler aus Russland und anderen ehemaligen Sowjetrepubliken haben Sachsen zu ihrer Heimat gemacht. Ihre Integration ist kein einseitiger Prozess, sondern eine Bereicherung für den Freistaat. Wir müssen ihre Erfahrungen sichtbar machen und ihre Traditionen als Teil unserer gemeinsamen Identität pflegen.«

Insgesamt zählen etwa 2,5 Millionen Deutsche aus Russland und ihre Nachfahren zu den Einwanderern in Deutschland.

Der Freistaat Sachsen fördert die Veranstaltung mit 6000 Euro.

Die Maßnahmen werden mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium des Innern

Ansprechpartner Martin Strunden
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