Sachsen behauptet Platz 1 im Bildungsmonitor
14.09.2026, 12:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Höchste Schulqualität und geringste Bildungsarmut zeichnen das sächsische Bildungssystem aus
Im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln einen Leistungsvergleich der Bildungssysteme aller 16 Bundesländer erstellt. Die Vergleichsstudie bewertet anhand von 13 Handlungsfeldern und 98 Indikatoren die Bildungssysteme der Bundesländer. Sachsen belegt mit 62,9 Punkten erneut Platz 1. Der Durchschnitt der deutschen Länder liegt bei 46,2 Punkten.
Kultusminister Conrad Clemens: »Sachsen kann sich auf diesem Spitzenplatz nicht ausruhen. Noch in diesem Jahr wollen wir eine Schulgesetzänderung vorstellen. Unsere Ziele sind eine moderne, datengestützte Schulentwicklung, kompetenzorientiertes Lernen, vernetzter Unterricht und mehr Medienbildung. Nur wenn wir unser Bildungssystem weiterentwickeln und unsere Strategie Bildungsland 2030 konsequent umsetzen, bleiben wir spitze in der Bildung.«
Ausgewählte Ergebnisse aus dem Bildungsmonitor 2026:
In 4 von 13 Handlungsfeldern belegt Sachsen Platz 1 (Beste Förderinfrastruktur, höchste Schulqualität, Geringste Bildungsarmut und Stärkste Forschungsorientierung). Sachsen weist Bildung im öffentlichen Ausgabeverhalten eine hohe Priorität zu (Platz 2). Überdurchschnittlich schneidet Sachsen bei den Grundschulen und den beruflichen Teilzeitschulen ab. Verbesserungspotential besteht hingegen bei der Betreuungsrelation an Kitas und der Zeiteffizienz (relativ viele spät eingeschulte Kinder an Grundschulen). Allerdings fällt der Anteil der Ungelernten am Personal in den Kindertageseinrichtungen geringer aus als im Bundesdurchschnitt. Der Anteil des Personals in Kindertageseinrichtungen mit einem Hochschulabschluss ist mit 13,7 Prozent fast doppelt so hoch, wie im Bundesdurchschnitt (7,4 Prozent).